Mehr als 50 Jahre nach ihrem Verschwinden sucht die Bonner Polizei erneut nach Antworten im Fall der 13-jährigen Isolde Becker. Das Mädchen wurde am 20. Mai 1973 zuletzt auf der Maikirmes in Windeck-Dattenfeld gesehen und kehrte nie nach Hause zurück. Die Ermittler schließen ein Tötungsdelikt nicht aus.
Nach dem Ermittlungsstand war Isolde Becker am Sonntag, dem 20. Mai 1973, zwischen 10:30 Uhr und 13:30 Uhr auf dem Festplatz unterwegs. Sie hielt sich überwiegend im Bereich des Autoscooters auf. Am folgenden Tag, dem 21. Mai 1973, meldten Angehörige die 13-Jährige auf einer Polizeiwache des Rhein-Sieg-Kreises vermisst. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.
Im März 2026 nahm die Cold-Case-Einheit der Bonner Polizei die Ermittlungen wieder auf. Aufgrund der Gesamtumstände gehen die Fahnder davon aus, dass Isolde Becker nicht mehr lebt und möglicherweise einem Kapitalverbrechen zum Opfer gefallen ist. Bei den bisherigen Ermittlungen wurden auch Schausteller aus Nordrhein-Westfalen einbezogen. Der damalige Betreiber des Autoscooters konnte ausfindig gemacht und als Zeuge befragt werden.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die sich an die Maikirmes vom 19. bis 21. Mai 1973 erinnern. Von besonderem Interesse sind Fotoaufnahmen vom Autoscooter und dessen Besuchern. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an KK11.Bonn@polizei.nrw.de entgegen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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