Am Samstag, 31. Oktober 2026, kam es gegen 18 Uhr zu einer versuchten räuberischen Erpressung in einem Geschäft an der Hauptstraße in Mönchengladbach. Drei Jugendliche erschienen in dem Laden. Zwei von ihnen trugen Stoffmasken, die den unteren Gesichtsbereich verdeckten.
Einer der Jugendlichen sprach die Geschäftsführerin an und forderte sie auf, Geld herauszugeben. Er drohte damit, Molotow-Cocktails in das Geschäft zu werfen, falls sie seiner Forderung nicht nachkäme. Als die Frau die Jugendlichen lautstark aufforderte, das Geschäft zu verlassen, ergriffen diese die Flucht.
Einer der Jugendlichen flüchtete auf einem E-Scooter, die beiden anderen liefen zu Fuß davon.
Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zwei der drei unbekannten Tatverdächtigen konnten wie folgt beschrieben werden:
Der Jugendliche, der die Drohung aussprach, ist etwa 14 bis 15 Jahre alt, etwa 1,50 Meter groß und von schmaler Statur. Er hat einen dunklen Hautton und dunkle Haare. Er war maskiert und sprach Türkisch mit einem bulgarischen Dialekt, der der Geschädigte aufgefallen ist.
Ein weiterer Jugendlicher ist ebenfalls etwa 14 bis 15 Jahre alt, etwa 1,50 Meter groß und von kräftiger Statur. Auch er hat einen dunklen Hautton und dunkle Haare.
Der dritte Jugendliche trug ebenfalls eine Maske und konnte nicht näher beschrieben werden.
Zeugen, die am Samstagabend Beobachtungen im Bereich der Hauptstraße gemacht haben oder Hinweise zu den drei Jugendlichen geben können, werden gebeten, die Polizei Mönchengladbach unter der Telefonnummer 02161 290 zu kontaktieren.
Wie die Nachbarkreise dastehen
In Mönchengladbach kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 89 Raubdelikte. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Rhein-Kreis Neuss aus: 44 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 61.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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