Nach einem versuchten Einbruch in Recklinghausen ist die Polizei einem Flüchtigentrio auf der Spur. Ein Mann wurde festgenommen, zwei weitere sind weiterhin unterwegs.
Um 15.25 Uhr bemerkte der 35-jährige Hausbesitzer am Westerholter Weg zwei Männer, die an seiner Haustür versuchten, diese aufzuhebeln. Als er die Eindringlinge überraschte, flüchteten die beiden und stiegen in einen schwarzen Wagen, der von einem dritten Mann gefahren wurde. Die drei Männer setzten ihre Flucht in Richtung Marl fort.
Kurz darauf verunfallte der schwarze Fluchtwagen, als der Fahrer von der Halterner Straße auf die L511 Richtung der Autobahn auffahren wollte. Er kam nach links ab, durchbrach die Mittelleitplanke, überschlug sich und stieß im Gegenverkehr mit einem anderen Auto zusammen. Der 22-jährige Fahrer des anderen Wagens wurde leicht verletzt und verblieb vor Ort. Sein Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.
Die drei Insassen des Fluchtwagens setzten ihre Flucht zu Fuß fort. Bei den folgenden Fahndungsmaßnahmen gelang es der Polizei, einen der Männer versteckt unter einem Wagon in Höhe der Gräwenkolkstraße in Marl aufzugreifen und vorläufig festzunehmen. Der 23-Jährige, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wies leichte Verletzungen auf und wurde von einem Arzt im Polizeigewahrsam untersucht.
Zwei unbekannte Männer sind weiterhin auf der Flucht. Einer von ihnen wird wie folgt beschrieben: schwarze Haare, etwa 50 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, bräunliche Chino-Hose, blaulicher Oberkörper, schwarzes Tuch um den Hals, braune Mütze in Art einer Schiebermütze. Die Polizei geht davon aus, dass beide bei dem Unfall möglicherweise verletzt wurden und diese Verletzungen äußerlich sichtbar sein könnten.
In dem schwarzen Fluchtwagen fanden die Beamten mutmaßliches Einbruchswerkzeug, das sichergestellt wurde. Während der Suchmaßnahmen sperrte die Polizei die Bahnstrecke kurzfristig für den entsprechenden Bereich. Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.
Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen, die am Mittwochnachmittag verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0800 2361 111 entgegengenommen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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