Versuchter Einbruch, Telefonbetrug und mehrere Verkehrsunfälle im Bodenseekreis

(Symbolbild)

Im Bodenseekreis hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Straftaten und Verkehrsvorfälle registriert. Ein Unbekannter versuchte in Kellerräume eines Hochhauses einzubrechen, während eine Frau Opfer eines raffinierten Telefonbetrugs wurde. Zudem ereigneten sich mehrere Verkehrsunfälle mit teilweise schweren Verletzungen.

Versuchter Einbruch in Friedrichshafen

Im Zeitraum zwischen Freitagnachmittag und Mittwochvormittag hat ein Unbekannter versucht, in mehrere Kellerräume eines Hochhauses in der Königsberger Straße einzubrechen. Nach bisherigen Erkenntnissen gelangte die oder der Unbekannte auf ungeklärte Weise in das Gebäude und begab sich in den Kellerbereich. Dort stellte die Polizei an nahezu allen Kellerabteilen frisch beschädigte Sichtschutzelemente fest, die auf ein Ausspähen möglicher Wertgegenstände deuten. An einem Kellerraum versuchte der Täter, das Türschloss aufzubrechen, und verbog dabei ein Türscharnier. Ein Eindringen gelang jedoch nicht. Der Täter ließ offenbar von der weiteren Tatausführung ab, weshalb nach jetzigem Stand nichts gestohlen wurde. Das Polizeirevier Friedrichshafen ermittelt wegen versuchten Einbruchs.

Telefonbetrug durch angeblichen Bankmitarbeiter

Opfer eines Telefonbetrugs ist am Dienstag eine Frau aus dem Bereich Friedrichshafen geworden. Die Geschädigte hatte zunächst eine E-Mail erhalten, wonach ihre Banking-App angeblich bald nicht mehr funktionieren werde. Am Folgetag wurde sie von einer ihr bekannten Telefonnummer der Bank angerufen. Ein Unbekannter gab sich als Mitarbeiter aus und behauptete, bei der Aktualisierung der App behilflich zu sein. Im weiteren Verlauf brachte der Täter die Frau dazu, eine App zu installieren und dort verschiedene Zugangsdaten einzugeben. So verschaffte sich der Unbekannte Zugriff auf ihr Online-Banking und buchte mehrere tausend Euro ab. Zudem wurden vier Bargeldabhebungen an Geldautomaten festgestellt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 8.000 Euro.

Die Polizei ermittelt wegen des Betrugs und weist darauf hin, mit Zugangsdaten zu Online-Banking-Portalen höchst sensibel umzugehen. Derartige Informationen sollten niemals telefonisch weitergegeben werden. Im Zweifel sollten Betroffene auf bekannten Wegen direkt ihre Bankfiliale kontaktieren. Weitere Informationen zur Prävention bietet die Internetseite der polizeilichen Kriminalprävention unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ec-und-kreditkartenbetrug/.

Schwerer Verkehrsunfall bei Waltenweiler

Schwere Verletzungen hat sich ein 54-jähriger Fahrer eines Mini bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag auf der Taldorfer Straße (K7729) bei Waltenweiler zugezogen. Der Mann befuhr die Strecke von Taldorf kommend in Richtung Waltenweiler. Gegen 16.45 Uhr kam er nach einer laut Zeugenaussagen auffälligen Fahrbewegung kurz vor dem Ortseingang nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er zunächst gegen das Betonrohr eines Entwässerungsgrabens und anschließend gegen einen Baum. Die alarmierte Feuerwehr befreite den Schwerverletzte mit technischem Gerät aus seinem Fahrzeug. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 12.000 Euro geschätzt. Im Fahrzeug gefundene Konsumutensilien für Betäubungsmittel könnten mit dem Unfall in Verbindung stehen — die Ermittlungen müssen das noch klären. Dem 54-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.

Unfall in Obereisenbach nach medizinischem Notfall

Mutmaßlich aufgrund eines medizinischen Notfalls hat ein 62-jähriger Fahrer eines Hyundai am Mittwochabend in Obereisenbach einen Verkehrsunfall verursacht. Gegen 17.15 Uhr streifte der Mann in der Ortsmitte auf der Bodnegger Straße zunächst zwei Verkehrszeichen auf einer Mittelinsel. Anschließend kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mauer einer Scheune. Der 62-Jährige musste noch vor Ort reanimiert werden und wurde vom Rettungsdienst in lebensbedrohlichem Gesundheitszustand in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 14.000 Euro geschätzt.

Radfahrer leicht verletzt in Überlingen

Ein Radfahrer ist bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmittag an der Einmündung St.-Ulrich-Straße / Nußdorfer Straße leicht verletzt worden. Eine 46 Jahre alte VW-Fahrerin missachtete gegen 13.15 Uhr beim Linksabbiegen in die Nußdorfer Straße die Vorfahrt des von links kommenden 30-jährigen Radfahrers. Dieser prallte gegen die hintere linke Fahrzeugtüre des Autos und stürzte. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Mann leichtverletzt entlassen. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt rund 3.000 Euro.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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