Versuchter Raub auf Tankstelle: Zwei Maskierte fliehen ohne Beute

(Symbolbild)

Am Freitagabend, 23. Oktober 2026, haben zwei maskierte Männer versucht, eine Tankstelle in Dortmund-Schüren auszurauben. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Gegen 21:30 Uhr betraten die beiden Männer den Verkaufsraum der Tankstelle an der Schüruferstraße 177. Sie forderten die 18-jährige Mitarbeiterin mehrfach auf, ihnen Bargeld auszuhändigen. Während einer der Täter vor dem Kassentresen stehen blieb, ging der zweite hinter den Tresen und stellte sich neben die Mitarbeiterin.

Als die 18-Jährige sich weigerte, das Geld herauszugeben, versuchte der Täter hinter dem Tresen, in die geschlossene Kasse zu greifen. Der andere Täter zog daraufhin eine silberne Schusswaffe hervor. Die Mitarbeiterin hielt die Kasse jedoch weiterhin zu und verhinderte so den Zugriff. Daraufhin ließen die beiden Männer von weiteren Versuchen ab und flüchteten in unbekannte Richtung.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den unbekannten Männern verlief ohne Erfolg.

Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht

Die Polizei Dortmund ermittelt wegen versuchten schweren Raubes. Die 18-Jährige beschrieb die beiden Täter wie folgt:

Täter 1: männlich, etwa 180 Zentimeter groß, etwa 20 Jahre alt, schwarze, buschige Augenbrauen, braune Augen, dunkel gekleidet, schwarze Sturmhaube (nur Augen und Augenbrauen erkennbar).

Täter 2: männlich, etwa 180 Zentimeter groß, etwa 20 Jahre alt, helle Augenbrauen, dunkel gekleidet, schwarze Sturmhaube.

Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu den flüchtigen Tatverdächtigen machen können, melden sich bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231/132-7441.


Raubdelikte in Nordrhein-Westfalen: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 10.912 Raubdelikte, das sind 61 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Nordrhein-Westfalen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 48 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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