Ein 49-jähriger Mann ist in der Karlsruher Südweststadt Opfer eines versuchten Raubdeliktes geworden. Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 28. Oktober 2026.
Der Mann lief gegen 03:50 Uhr die Karlstraße von der Gartenstraße kommend in Richtung Mathystraße entlang, als ihn ein unbekannter Mann ansprach und nach einem Feuerzeug fragte. Nachdem der 49-Jährige dies verneinte, versuchte der Unbekannte, ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Als sich der Geschädigte daraufhin zu Fuß entfernen wollte, lief der Täter ihm hinterher, sprühte ihm unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht und versuchte, dessen Bauchtasche zu entreißen. Weil sich der 49-Jährige wehrte, gelang dem Täter der Raub nicht. Er flüchtete daraufhin zunächst in Richtung Gartenstraße und dann weiter in Richtung Redtenbacherstraße.
Die Kriminalpolizei beschreibt den Täter wie folgt: etwa 20 Jahre alt, ungefähr 165 Zentimeter groß, schwarze kurze Haare, kein Bart. Auffällig ist eine farbige Tätowierung am linken Arm ab dem Handgelenk. Der Mann trug schwarze Nike-Air-Max-Schuhe mit weißem Nike-Logo und weißen Schnürsenkeln, eine dunkelblaue Jogginghose sowie einen dunkelblauen Kapuzenpulli.
Zeugen, denen etwas Verdächtiges aufgefallen ist, können sich unter der Nummer 0721 666-5555 an die Kriminalpolizei wenden.
Die Entwicklung in Karlsruhe
Die Kriminalstatistik fasst gefährliche und schwere Körperverletzungen zu einer Gruppe zusammen. 2024 zählte die Polizei in Karlsruhe 641 gefährliche und schwere Körperverletzungen, 2025 waren es 584 — 8,9 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 2,0 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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