Versuchter Raub mit Messer in Kiel: Polizei fahndet nach zwei Tatverdächtigen

(Symbolbild)

Am Mittwochmorgen gegen 7:30 Uhr haben zwei Unbekannte einen Schüler in der Teplitzer Allee im Kieler Stadtteil Elmschenhagen-Süd unter Messergewalt zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Der Junge war mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule, als die beiden Männer ihn unvermittelt ansprachen und ein Messer vorhielten.

Der Schüler gab an, kein Bargeld bei sich zu haben. Daraufhin ließen die Tatverdächtigen von ihm ab und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung durch mehrere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten führte nicht zur Ergreifung der beiden Männer.

Der erste Tatverdächtige ist etwa 16 bis 18 Jahre alt und zirka 190 Zentimeter groß. Er hat kräftige Statur und trug zur Tatzeit eine schwarze Steppweste, ein schwarzes T-Shirt, eine graue Baggy-Jeans und weiße Turnschuhe. Dazu kam ein weißes Basecap.

Der zweite Tatverdächtige ist etwa 190 bis 195 Zentimeter groß und hat gelocktes schwarzes Haar. Er war mit einem weißen T-Shirt, einer grauen Baggy-Hose und schwarz-weißen Nike-Socken bekleidet. Auffällig ist ein Muttermal an seinem Kinn. Zudem trug er eine Bauchtasche beziehungsweise Umhängetasche der Marke Gucci.

Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel ermittelt wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den gesuchten Tatverdächtigen geben können, sich unter der Telefonnummer 0431 / 160 3333 zu melden.


Gefährliche und schwere Körperverletzungen in Kiel: der Vergleich mit Land und Bund

In Kiel zählte die Polizei 2025 707 gefährliche und schwere Körperverletzungen, das sind 280 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im restlichen Bundesland, wo 155 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 185.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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