Versuchter schwerer Raub auf Tankstelle in Dortmund: Polizei fahndet nach zwei Männern

(Symbolbild)

In Dortmund-Schüren haben zwei maskierte Männer versucht, eine Tankstelle auszurauben. Gegen 21:30 Uhr betraten sie den Verkaufsraum der Tankstelle an der Schüruferstraße 177 und forderten die 18-jährige Mitarbeiterin mehrfach auf, ihnen Bargeld auszuhändigen.

Während einer der Täter vor dem Kassentresen stehen blieb, ging der zweite hinter den Tresen und stellte sich neben die Mitarbeiterin. Als die 18-Jährige sich weigerte, das Geld herauszugeben, versuchte der hinter dem Tresen stehende Täter in die geschlossene Kasse zu greifen. Der andere holte eine silberne Schusswaffe hervor. Die Mitarbeiterin hielt die Kasse jedoch weiterhin zu und verhinderte so den Zugriff.

Daraufhin ließen die beiden Männer von weiteren Versuchen ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.

Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht

Die Polizei Dortmund ermittelt wegen versuchten schweren Raubes. Die 18-Jährige beschrieb die beiden Tatverdächtigen wie folgt: Täter 1 ist männlich, etwa 180 Zentimeter groß, etwa 20 Jahre alt, hat südosteuropäisches Erscheinungsbild, schwarze buschige Augenbrauen, braune Augen und trug dunkle Kleidung sowie eine schwarze Sturmhaube, durch die nur Augen und Augenbrauen erkennbar waren. Täter 2 ist ebenfalls männlich, etwa 180 Zentimeter groß, etwa 20 Jahre alt, hat europäisches Erscheinungsbild, helle Augenbrauen und trug ebenfalls dunkle Kleidung und eine schwarze Sturmhaube.

Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu den flüchtigen Tatverdächtigen machen können, erreichen die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231/132-7441.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 745 Raubdelikten in Dortmund konnte die Polizei 2025 387 aufklären, das sind 52,0 Prozent. Damit steht unsere Stadt schlechter als das Land, wo 60,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,4 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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