Versuchter Totschlag in Köthen – Mann in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Köthen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit schwerer Brandstiftung. Ein 40-jähriger Mann sitzt nun in Untersuchungshaft.

Der Brand brach am Samstagabend, 17. Oktober 2026, gegen 22:20 Uhr in der Bernhard-Kellermann-Straße aus. Polizeibeamte stellten vor Ort einen vorsätzlich in Brand gesetzten Schuhschrank im zweiten Obergeschoss fest. Durch die starke Rauch- und Hitzeentwicklung mussten sechs Personen das Haus verlassen. Niemand wurde verletzt.

Bei den polizeilichen Ermittlungen und ersten Befragungen vor Ort entstand der Tatverdacht gegen einen in Köthen wohnhaften Mann. Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau ordnete die Durchsuchung seiner Wohnung an. Die Polizeibeamten trafen den 40-jährigen Wohnungsinhaber an und sicherten weitere Beweismittel, die für seine Täterschaft sprechen. Der Deutsche wurde vorläufig festgenommen.

Nach Akteneinsicht am Vormittag des 18. Oktober 2026 beantragte die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau Untersuchungshaft. Die Haftrichterin am Amtsgericht Dessau verkündete am Nachmittag desselben Tages den Untersuchungshaftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an. Der Mann wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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