Im Kölner Norden hat die Polizei in der Nacht zum 20. Oktober vier Brände registriert. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Brandstiftung und sucht Zeugen.
Zwischen 2.50 Uhr und 4.15 Uhr brannten ein Lastwagen, Sperrmüll und zwei Container an verschiedenen Orten. An der Herstattallee in Köln-Seeberg zerstörten die Flammen zunächst die Ladung eines geparkten Lastwagens und beschädigten das Fahrzeug erheblich. Auf der Ludwig-Gies-Straße brannten Holzschränke und ein Kühlschrankgestell auf dem Gehweg.
In Chroweiler an der Florenzer Straße entdeckten Einsatzkräfte gegen 4.15 Uhr einen Brand in einem Container auf einer Baustelle. Nahezu zeitgleich bemerkten Polizisten einen brennenden Müllcontainer vor einem Mehrfamilienhaus an der Osloer Straße. Nach ersten Erkenntnissen zog Rauch aus dem Container in das Gebäude. Beim Verlassen des Hauses atmeten zwei Männer im Alter von 25 und 33 Jahren die giftigen Gase ein und erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Eine ärztliche Behandlung war nicht nötig. Am Gebäude selbst entstanden keine Schäden.
Die Ermittler prüfen insbesondere wegen der räumlichen Nähe und der kurzen zeitlichen Abstände zwischen den Vorfällen, ob die Brände zusammenhängen.
Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht
Das Kriminalkommissariat 15 sucht Zeugen, die im Bereich der Brandorte verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Auch Hinweise zur Entstehung der Feuer helfen den Ermittlern weiter. Informationen werden unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Die Entwicklung in Köln
2024 zählte die Polizei in Köln 161 Brandstiftungen, 2025 waren es 163 — 1,2 Prozent mehr. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 16,1 Prozent gestiegen.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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