Vier Brände in Dortmund in kurzer Zeit – Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

(Symbolbild)

In Dortmund hat es am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag an mehreren Orten gebrannt. Die Polizei ermittelt in allen Fällen und prüft, ob die Brände zusammenhängen.

Den Anfang machte ein Motorraum eines Skoda auf der Heyden-Rynsch-Straße in Höhe der Hausnummer 28. Gegen 19:57 Uhr meldete die Feuerwehr das brennende Fahrzeug. Warum der Motor in Brand geraten war, ist noch unklar. Die Feuerwehr löschte das Feuer.

Während dieser Löscharbeiten — gegen 20:43 Uhr — entdeckte ein Zeuge starken Rauch aus einem Wohnmobil, das ebenfalls auf der Heyden-Rynsch-Straße stand, in Höhe der Hausnummer 85. Offene Flammen waren anfangs nicht zu sehen. Die Feuerwehr brach in das Fahrzeug ein und löschte die Brandstellen im Innenraum.

In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung.

Ein drittes Feuer brach gegen 21:42 Uhr auf einem Schrottplatz an der Huckarder Straße 118 aus. Der Inhalt eines Containers stand in Flammen. Die Feuerwolken waren weithin sichtbar. Die Feuerwehr rückte mit großem Aufgebot an und löschte das Feuer.

In den frühen Morgenstunden des Sonntags, den 1. November 2026, gegen 4:13 Uhr, gab es weitere Brände im Bereich der Planetenfeldstraße. Dort brannten zwei Papiercontainer und ein Kleintransporter. Die Feuerwehr hatte kurz zuvor bereits einen weiteren Papiercontainer gelöscht. Auch diese Brände wurden gelöscht.

Ob alle vier Brände zusammenhängen, wird derzeit ermittelt. Die Polizei Dortmund sucht Zeugen, die am 31. Oktober 2026 oder in der Nacht zum 1. November 2026 in den Bereichen Heyden-Rynsch-Straße, Huckarder Straße oder Planetenfeldstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der Telefonnummer 0231/132-7441 entgegen.


Brandstiftungen in Dortmund: der Vergleich mit Land und Bund

In Dortmund zählte die Polizei 2025 167 Brandstiftungen, das sind 28 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt schlechter als im Landesschnitt, wo 23 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 25.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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