Nach Geldautomatensprengungen in Oldenburg und Oer-Erkenschwick haben deutsche und niederländische Behörden vier niederländische Staatsangehörige im Alter zwischen 21 und 43 Jahren festgenommen. Die Festnahmen sind das Ergebnis einer internationalen Ermittlung unter Leitung der Staatsanwaltschaft Osnabrück.
Den Ermittlungen zufolge sprengten die Verdächtigen am 14. September 2026 einen Geldautomaten in Oldenburg. Die Zentrale Kriminalinspektion (ZKI) Oldenburg und die Staatsanwaltschaft verfolgten daraufhin die Spur eines verdächtigen Zielfahrzeugs. In der Nacht zum 30. September 2026 stellten Polizisten fest, dass das Fahrzeug aus Amsterdam kommend in Nordrhein-Westfalen einreiste. Eine genaue Lokalisierung war zunächst nicht möglich. Kurz darauf ereignete sich eine weitere Geldautomatensprengung in Oer-Erkenschwick.
Eine sofort eingeleitete länderübergreifende Fahndung und die Unterstützung niederländischer Spezialkräfte führten in Amsterdam zur Festnahme der vier Personen. Das Amtsgericht Osnabrück erließ gegen alle vier Haftbefehle.
Bei Wohnungsdurchsuchungen in Amsterdam sicherten die Behörden das Tatfahrzeug, erhebliche Mengen Raubstopp-Tinte, eingefärbtes Bargeld, Mobiltelefone, illegale Explosivstoffe und Tatwerkzeug. Wegen dieser Funde mussten mehrere Wohnhäuser teilweise evakuiert werden.
An den Ermittlungen waren neben der ZKI Oldenburg und dem Polizeipräsidium Köln die niederländische Polizei, das Bundeskriminalamt und Europol beteiligt. Unterstützt wurden die Einsätze durch einen Polizeihubschrauber und niederländische Spezialeinheiten. Die Polizei ermittelt noch, ob die Tätergruppe auch für weitere Geldautomatensprengungen im Bundesgebiet verantwortlich ist.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
Auch aus Nordrhein-Westfalen:
Mehr Polizeimeldungen: