Vier Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen im Landkreis Ludwigslust-Parchim

(Symbolbild)

Seit Freitag hat es im Landkreis Ludwigslust-Parchim mehrere schwere Verkehrsunfälle gegeben. Insgesamt wurden vier Menschen schwer verletzt, darunter drei Fußgänger.

Zwei Fußgänger in Lübtheen von Auto erfasst

Am Freitagvormittag gegen 10:00 Uhr ereignete sich in der Poststraße in Lübtheen ein schwerer Unfall. Eine 33-jährige Frau und ein 40-jähriger Mann wollten einen Fußgängerüberweg überqueren, als sie ein 73-jähriger Kia-Fahrer erfasste. Der Autofahrer hatte die beiden Fußgänger übersehen. Aufgrund ihrer schweren Verletzungen wurden beide mit Rettungshubschraubern in ein Krankenhaus nach Schwerin geflogen. Die elfjährige Tochter der 33-Jährigen, die sich zum Unfallzeitpunkt auf dem Gehweg befand, blieb ebenso wie der Kia-Fahrer unverletzt.

Pedelec-Fahrer in Mestlin gestürzt — Polizei sucht Autofahrer

Am Freitagabend gegen 22:15 Uhr kam es in Mestlin zu einem weiteren schweren Unfall. Ein 20-Jähriger fuhr mit seinem Pedelec auf der Kreisstraße 115 von Mestlin in Richtung Kadow. Hinter ihm soll ein bislang unbekannter Wagen gefahren sein, der den Radfahrer überholte. Beim Überholen geriet der 20-Jährige ins Straucheln und stürzte nach rechts auf eine angrenzende Grünfläche. Ob es dabei zu einer Berührung zwischen Pedelec und Wagen kam, ist unklar. Der Radfahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde zur medizinischen Versorgung in eine Klinik nach Plau am See gebracht. Der Wagen-Fahrer verließ den Unfallort. Die Polizei ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet um Hinweise zum unbekannten Fahrer sowie zum beteiligten Fahrzeug.

Fußgängerin in Parchim schwer verletzt

Am Samstagabend gegen 19:00 Uhr kam es in Parchim zu einem weiteren schweren Unfall. Eine 34-jährige Ford-Fahrerin fuhr aus dem Westring in Richtung Ludwigsluster Chaussee und bog nach links ab. Auf Höhe einer Tankstelle erfasste sie eine 47-jährige Fußgängerin, die die Fahrbahn mehrere Meter hinter der Fußgängerfurt überquerte. Die Fußgängerin erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus nach Plau am See gebracht. Zum Unfallzeitpunkt war es dunkel und regnerisch.

Sichtbarkeit bei schlechtem Wetter entscheidend

Die Polizei weist darauf hin, dass Fußgänger und Radfahrer bei Dunkelheit und Regen für andere Verkehrsteilnehmer häufig schlechter erkennbar sind. Autofahrer sollten ihre Geschwindigkeit und Fahrweise den Sicht- und Straßenverhältnissen anpassen. Fußgänger und Radfahrer sollten gut sichtbare Kleidung tragen und vorhandene Fuß- beziehungsweise Radwege nutzen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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