Volkswagen hat im dritten Quartal 2026 einen massiven Verlust hinnehmen müssen. Nach Steuern belief sich das Minus auf rund 5,82 Milliarden Euro, wie der Autohersteller am Donnerstag mitteilte.
Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, als ein Verlust von gut 1,07 Milliarden Euro verbucht wurde, hat sich die Lage erheblich verschärft. Hauptverantwortlich für das Desaster sind Sondereffekte im Umfang von 7,8 Milliarden Euro. Darunter fällt eine Abschreibung auf den Firmenwert der Porsche-Tochtergesellschaft, die sich auf rund 6,4 Milliarden Euro belief. Zwar war diese Wertberichtigung nicht zahlungswirksam, beeinträchtigte jedoch das operative Ergebnis von Volkswagen erheblich.
Auch beim Umsatz musste der Konzern Federn lassen: Im dritten Quartal sank dieser um 6,3 Prozent auf rund 75,28 Milliarden Euro. Neben der Porsche-Abschreibung belasteten mehrere Faktoren das Ergebnis. Das schwache Marktumfeld in China, der weltweit zunehmende Preis- und Wettbewerbsdruck sowie der gestiegene Anteil von margenschwächeren Elektroautos wirkten sich negativ aus.
Die Verkaufszahlen zeigen das volle Ausmaß der Krise. Von Juli bis September lieferte Volkswagen 1,89 Millionen Fahrzeuge aus – ein Rückgang von fast 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dramatisch ist die Entwicklung in China, wo Volkswagen unter enormem Druck steht. Die Verkaufszahlen im wichtigsten Markt sanken um 38,5 Prozent auf knapp 406.000 Fahrzeuge. Bis Ende September übergab der Konzern insgesamt gut 6 Millionen Fahrzeuge an Kunden, was einem Rückgang von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
Autor: dts Nachrichtenagentur