Wacken Open Air: Polizei gibt Entwarnung nach Einsatz – verdächtige Gegenstände ungefährlich

(Symbolbild)

Im Umfeld des Wacken Open Air kam es am Donnerstagabend zu einem Polizeieinsatz, der sich letztlich als Fehlalarm herausgestellt hat. Zwei Männer wurden vorläufig festgenommen, nachdem eine verdächtige Chatnachricht mit einer abstrakten Drohung gegen das Festival eingegangen war. Am Freitagvormittag informierten Innenministerin Magdalena Finke und Frank Matthiesen, der Leiter der Polizeidirektion Itzehoe, die Öffentlichkeit über den bisherigen Sachstand.

Ermittler hatten den Verdacht gegen zwei männliche Personen konkretisiert, die mit einem Pkw im Festivalgelände unterwegs waren. Gegen 19:50 Uhr stoppten Polizeikräfte das Fahrzeug und kontrollierten die Insassen. Weil ein verdächtiger Gegenstand im Kofferraum entdeckt worden war, rückte der Kampfmittelräumdienst an und untersuchte das Auto vor Ort. Das Ergebnis: Der Gegenstand erwies sich als ungefährlich.

„Es bestand im Nachhinein betrachtet zu keinem Zeitpunkt des Einsatzes ein tatsächlicher Gefahrentatbestand“, sagte Polizeidirektor Matthiesen. Innenministerin Finke würdigte die schnelle Aufklärung: „Der Sachverhalt konnte in kürzester Zeit aufgeklärt werden. Ich danke den Einsatzkräften vor Ort, die schnell und professionell reagiert haben. Im Allgemeinen bedanke ich mich bei allen Kräften, die für die Gewährleistung der Sicherheit beim Wacken Open Air im Einsatz sind.“

Die Polizei ermittelt gegen zwei deutsche Männer im Alter von 20 und 22 Jahren aus Nordrhein-Westfalen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen kamen beide auf freien Fuß.

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