Ein aufmerksamer Waldarbeiter hat am Dienstag in der Nähe von Laupheim einen potenziellen Waldbrand verhindert. Der Mann bemerkte am späten Vormittag Brandgeruch in einem Waldstück östlich von Laupheim-Baustetten und nördlich von Mietingen-Walpersthofen.
Der Waldarbeiter folgte dem Geruch und entdeckte im Forstrevier Orsenhausen eine verscharrte Feuerstelle, etwa 150 Meter abseits des Baustetter Wegs, rechts davon und unmittelbar neben einem Forstweg. Die Stelle war von Bäumen und vertrockneten Blättern umgeben. Ein Holzstumpf direkt neben der Feuerstelle hatte bereits angefangen zu glimmen.
Der Waldarbeiter handelte sofort und löschte die glimmende Stelle mit Wasser – dadurch konnte er verhindern, dass sich das Glutnest zu einem größeren Brand ausbreitete. Schließlich hatte sich die Feuerstelle bereits auf etwa einen Meter Durchmesser ausgebreitet.
An der Örtlichkeit fanden sich zahlreiche Hinweise darauf, dass Unbekannte dort gefeiert hatten: Getränkedosen, Flaschen und anderer Unrat verstreut um die Stelle. Offensichtlich hatten die Personen wenige Stunden oder tags zuvor ein kleines Lager mit Feuerstelle errichtet. Als sie die Örtlichkeit verließen, wurde die Feuerstelle wohl nur grob zugedeckt und nicht vollständig gelöscht – dadurch konnte sich das Glutnest bilden.
Die Polizei Laupheim hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem oder den Verantwortlichen, die die Feuerstelle betrieben haben. Die Polizei bittet unter Telefon 07392/9630-0 um Hinweise.
Die Polizei weist darauf hin, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur entscheidend ist, um Wald- und Flächenbrände zu vermeiden.
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