Waldbrände in der Region Offenburg – Kriminalpolizei ermittelt wegen möglicher Brandstiftung

(Symbolbild)

In der Region Offenburg kämpfen Feuerwehr und Polizei seit Dienstag, 11. August 2026, gegen mehrere Waldbrände. Neben einem Brand an der Bundesstraße 33 zwischen Biberach und Haslach ist ein zweites Feuer in Zell am Harmersbach die Hauptsorge der Einsatzkräfte.

Der erste Brand wurde gegen 15:30 Uhr nahe der B 33 gemeldet. Die Prinzbacher Straße, die parallel zum Waldstück verläuft, musste gesperrt werden; der Verkehr auf der Bundesstraße wurde verlangsamt. Um 16:25 Uhr folgte die Meldung eines weiteren Brandes in Zell am Harmersbach, wo ebenfalls ein Teil des Waldes in Hanglage brennt. Wegen der Lösch- und Sicherungsmaßnahmen ist die Landesstraße 94 zwischen dem Kreisverkehr Zeller Straße/Eisensprung und der Hauptstraße/Unterentersbacher Straße gesperrt.

Nach aktuellem Stand sind etwa 20 Hektar Wald betroffen. Die Löscharbeiten in Zell am Harmersbach dauern an und werden voraussichtlich noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Der Waldbereich zwischen den Schwimmbädern von Zell am Harmersbach und Biberach ist gesperrt; die Stadt und die Gemeinde haben entsprechende Schilder aufgestellt.

Wegen des unwegsamen Geländes setzt die Feuerwehr zeitweise einen Polizeihubschrauber ein, um die Einsatzkräfte zu unterstützen und mögliche Wanderer und Freizeitsportler in den betroffenen Wäldern auszumachen und zu warnen.

Die ungewöhnliche Häufung von Flächen- und Vegetationsbränden in den vergangenen Tagen und Wochen – besonders am 11. August – weckt bei den Ermittlern den Verdacht, dass nicht allein die derzeit herrschende Trockenheit für die Entstehung verantwortlich ist. Zwar liegen derzeit keine konkreten Anhaltspunkte für Brandstiftung vor, die Kriminalpolizei bündelt die Ermittlungen zu sämtlichen Bränden in dieser Region jedoch zentral. In den kommenden Tagen werden verstärkt Polizeistreifen in den betroffenen Städten und Gemeinden unterwegs sein.

Die Polizei ruft Zeugen auf, verdächtige Beobachtungen zu melden: Sind in den betroffenen Gebieten auffällige Fahrzeuge gesehen worden oder haben sich Personen verdächtig verhalten? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0781 21-2820 oder unter dem Polizeinotruf 110 entgegen.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem Betreten des abgesperrten Waldbereichs. Das abgebrannte Gebiet birgt erhebliche Gefahren durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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