In der Nacht zu Sonntag haben die ersten Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie begonnen. Wie die IG Metall mitteilte, zogen seit Mitternacht die ersten Belegschaften vor die Werkstore.
Grund für die Arbeitsniederlegungen ist das Angebot der Arbeitgeber aus der zweiten Runde der Tarifverhandlungen. Diese hatten eine Entgelterhöhung von 1,3 Prozent ab Juli 2028 angeboten, was bei einer Laufzeit von 26 Monaten einem jährlichen Anstieg von 0,6 Prozent entspricht. Die IG Metall lehnt dieses Angebot ab und kritisiert es als „Provokation“ und „nicht verhandelbar“.
Die Gewerkschaft plant, bis Ende der Woche in über 2.000 Betrieben Warnstreiks durchzuführen, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Im Zentrum ihrer Forderungen steht eine Lohnerhöhung von fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Darüber hinaus verlangt die IG Metall die Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten sowie eine tarifliche Gewinnbeteiligung für Beschäftigte in gut laufenden Unternehmen.
Die IG Metall widerspricht der von Arbeitgebern gezeichneten düsteren wirtschaftlichen Lage der Branche. Umfragen unter Betriebsräten zeigten einen positiven Trend, betont die Gewerkschaft.
Die zweite Runde der Tarifverhandlungen war zu Ende gegangen, die Friedenspflicht endete am Samstag. Die Termine für eine dritte Verhandlungsrunde sind aktuell in Planung.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
Autor: dts Nachrichtenagentur