In Warstein hat die Polizei am Montag gegen 19:38 Uhr einen Ford Fiesta gestoppt, dessen Fahrer gleich mehrere Verstöße begangen hatte. Mit dem Lasermessgerät wurde das Auto mit 48 km/h gemessen, obwohl nur 30 km/h erlaubt waren. Nach Abzug der Messtoleranz lag die vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung bei 15 km/h.
Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Polizisten ein weiteres, deutlich gravierenderes Problem: Ein zwei Jahre und vier Monate altes Kleinkind saß auf der Rückbank und war nicht ordnungsgemäß gesichert. Das Kind war lediglich mit dem Hüftgurt des Fahrzeugs angeschnallt, während der Schultergurt hinter seinem Rücken verlief. Ein vorgeschriebener Kindersitz kam nicht zum Einsatz.
Noch schlimmer: Die Überprüfung der Fahrerlaubnis ergab, dass der Mann seit April 2023 nicht mehr fahren darf. Die Polizei fertigte gegen ihn eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis an. Da er nicht der Fahrzeughalter war, wurde auch gegen diesen eine gesonderte Strafanzeige erstattet — wegen des Zulassens des Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis.
Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Zusätzlich leitete die Polizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung und der nicht vorschriftsmäßigen Sicherung des Kindes ein.
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