An Weiberfastnacht haben die Menschen im Oberbergischen Kreis ausgelassen Karneval gefeiert. Die Polizei zieht eine positive Bilanz: Die Einsatzlage war vergleichsweise ruhig.
Insgesamt sprach die Polizei 15 Platzverweise aus – zehn in Wipperfürth und fünf in Reichshof. Vier Personen mussten in Gewahrsam genommen werden.
Im Festzelt auf dem Wipperfürther Marktplatz griff ein 32-jähriger Wipperfürther eine 26-Jährige wiederholt und gegen ihren Willen an das Gesäß. Die hinzugerufenen Polizisten nahmen eine Anzeige wegen sexueller Belästigung auf und erteilten dem Mann einen Platzverweis. Als er diesem nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen.
Auch zwei weitere Personen landeten auf der Polizeiwache in Wipperfürth: Eine 52-jährige Karnevalistin aus Halver hatte sich gegenüber Polizisten aggressiv verhalten, nach ihnen getreten und sie beleidigt. Ein 17-Jähriger aus Wipperfürth hatte versucht, eine polizeiliche Maßnahme zu stören, und sich dann einem Platzverweis widersetzt.
Auf der Tanzfläche im Wipperfürther Festzelt gerieten ein 30-Jähriger aus Wipperfürth und ein 29-Jähriger aus Hückeswagen mit einem 23-Jährigen aus Marienheide aneinander. Ordnungskräfte trennten die Streitparteien, die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.
Bei einer Karnevalsfeier in der Mehrzweckhalle in Gummersbach-Rebbelroth wurde eine 21-jährige Gummersbacherin von zwei unbekannten Frauen körperlich angegriffen, gekratzt und beleidigt. Die beiden Tatverdächtigen trugen ein Teufelskostüm und waren etwa 35 Jahre alt. Eine der Frauen hatte mittellange schwarze Haare und war etwa 1,70 Meter groß, die andere hatte dunkelbraune Haare. Das Kriminalkommissariat Gummersbach nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder per E-Mail an poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Leichte Verletzungen zog sich ein 20-Jähriger aus Windeck zu, als er auf einer Karnevalsfeier in Denklingen einen Streit zwischen drei jungen Männern (17, 18 und 19 Jahre) schlichten wollte. Er erlitt einen Schlag ins Gesicht.
Ein 25-jähriger Reichshofer endete seinen Abend in einer Zelle auf der Wache in Waldbröl, nachdem er einem Platzverweis nicht nachgekommen war. Mit über zwei Promille konnte er dort seinen Rausch ausschlafen.
Im Verkehrssektor hingegen verhielten sich alle Feiernden vorbildlich. Die Polizei kontrollierte kreiseweit 108 Autofahrerinnen und Autofahrer auf ihre Fahrtauglichkeit. Es konnten keine Fahrten unter Alkohol oder Drogen festgestellt werden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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