Köln und Leverkusen haben die Weiberfastnacht mit deutlich weniger Jecken als in den Vorjahren erlebt. Seit den frühen Morgenstunden war die Polizei Köln im Einsatz, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten. Bis in den Nachmittag hinein verlief das Treiben überwiegend friedlich.
Mit zunehmender Alkoholisierung stieg der Einsatzdruck für die Polizisten vor allem in den Feier-Hotspots. Sie mussten vermehrt eingreifen, um Streitigkeiten zu unterbinden. Seit etwa 18 Uhr zeigten sich starke Abwanderungstendenzen an den üblichen Plätzen in Köln. Bis 19 Uhr hatte die Polizei zwölf Personen in Gewahrsam genommen, unter anderem zur Durchsetzung von Platzverweisen.
Die Bilanz der Einsätze fällt ernst aus. Die Polizei leitete erste Ermittlungen nach angezeigten sexuellen Belästigungen, Körperverletzungen und Diebstählen ein. In der Weidengasse wurde einer Frau das Mobiltelefon geraubt. Sie hatte es einem Mann kurz geliehen; dieser gab es nicht zurück, bedrohte die Frau mit einer Machete und flüchtete.
Die Kriminalpolizei ermittelt zudem wegen des Verdachts einer Vergewaltigung unter Männern im Zülpicher Viertel. Einem Mann soll einer seiner Begleiter zum Oralverkehr gezwungen haben.
Auch gegen Polizeibeamte richtete sich Gewalt. Ein Randalierer versetzte einem Zivilpolizisten einen Kopfstoß ins Gesicht, als dieser die Pöbeleien des Mannes beenden wollte. Der Beamte wurde so schwer verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig war.
In allen Fällen stehen die Ermittlungen noch am Anfang.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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