Spezialeinheiten der Polizei haben am Dienstag, 3. November 2026, im Landkreis Reutlingen einen Mann festgenommen. Er steht im Verdacht, einen Brandanschlag auf ein Terminal eines Satelliteninternetdienstes am 23. September 2026 in Polen geplant zu haben.
Dem Festgenommenen wird vorgeworfen, zwei weitere Männer von Deutschland aus mit der Begehung des Anschlags beauftragt zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll er die beiden Männer dazu veranlasst haben, sich in der Nacht auf den 23. September 2026 von einer weiteren Beschuldigten nach Polen fahren zu lassen, um das Terminal in Brand zu setzen.
Die beiden anderen Verdächtigen waren bereits am 12. Oktober 2026 in Nürtingen festgenommen worden. Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Nürtingen eröffnete ihnen damals Europäische Haftbefehle der Republik Polen und ordnete ihre Inhaftierung an. Die Auslieferungsverfahren gegen beide werden derzeit bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart geführt.
Das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart hatte aufgrund weiterer Erkenntnisse ein eigenes nationales Ermittlungsverfahren eingeleitet. Beim Amtsgericht Stuttgart wurde gegen den nun Festgenommenen ein Untersuchungshaftbefehl erwirkt, insbesondere wegen des Verdachts der Vorbereitung einer terroristischen Straftat.
Bei dem Mann wurden unter anderem acht Mobiltelefone und Munition sichergestellt. Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Stuttgart eröffnete den Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug.
Das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart arbeitet eng mit dem Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrum Baden-Württemberg beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg zusammen, das die polizeilichen Ermittlungen leitet.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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