Heute, am 3. Juni 2026, wird weltweit der Weltfahrradtag (World Bicycle Day) begangen. Dieser von den Vereinten Nationen ausgerufene Aktionstag würdigt das Fahrrad als einfaches, erschwingliches und nachhaltiges Verkehrsmittel. Seit 2018 findet der internationale Gedenktag jährlich statt und geht auf eine Initiative des turkmenischen Professors Leszek Sibilski zurück.
Die UN-Generalversammlung rief den Weltfahrradtag ins Leben, um die Vorteile des Fahrradfahrens für Gesundheit, Umwelt und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Das Fahrrad wird als Symbol für nachhaltigen Transport und als Mittel zur Förderung von Toleranz, Verständigung und Respekt angesehen. Besonders in Entwicklungsländern spielt das Fahrrad eine wichtige Rolle beim Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Sport.
Aktuelle Studien zeigen, dass weltweit über eine Milliarde Menschen regelmäßig Fahrrad fahren. In Deutschland nutzen laut Fahrrad-Monitor 2025 bereits 80 Prozent der Bevölkerung das Rad, Tendenz steigend. Der Boom der E-Bikes hat zusätzlich dazu beigetragen, dass auch ältere Menschen und Pendler verstärkt auf das Fahrrad umsteigen. Klimaexperten betonen, dass der Radverkehr einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der CO2-Neutralität leisten kann.
Weltweit organisieren Städte, Gemeinden und Radfahrverbände heute verschiedene Aktivitäten: von geführten Radtouren über Fahrradsicherheitstrainings bis hin zu Diskussionsrunden über nachhaltige Mobilität. Viele Unternehmen motivieren ihre Mitarbeiter, heute mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Social-Media-Kampagnen mit dem Hashtag #WorldBicycleDay sorgen zusätzlich für Aufmerksamkeit.
Neben dem Weltfahrradtag wird am 3. Juni auch der Europäische Tag des Fahrrads begangen, der bereits seit 1998 existiert und ähnliche Ziele verfolgt. Beide Gedenktage ergänzen sich in ihrer Mission, das Fahrrad als umweltfreundliches und gesundes Fortbewegungsmittel zu fördern.