Die Kölner Polizei zieht eine überwiegend positive Bilanz von der Weiberfastnacht am 12. Februar. Während die Einsatzkräfte bis in die Nacht hinein im Einsatz waren, um die Feiernden zu schützen, hielten sich die karnevalsbedingten Probleme in Grenzen. Die regnerische Wetterlage hatte viele Besucher in die Kneipen getrieben, sodass sich die Straßen in den bekannten Feierhotspots in den Abendstunden schnell leerten.
Bei den Kontrollen führte die Polizei mehr als 140 Jugendschutzkontrollen durch und übergab drei Jugendliche dem Jugendamt. Polizisten erteilten insgesamt 111 Platzverweise. Um Auseinandersetzungen zu verhindern und Platzverweise durchzusetzen, nahmen die Beamten 35 Personen in Gewahrsam. Bei Messerkontrollen stellten die Einsatzkräfte sieben Messer sicher.
Bei gezielten Verkehrskontrollen überprüften die Beamten mehr als 120 Verkehrsteilnehmer. Gegen E-Scooter-Fahrer, die unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss unterwegs waren, leiteten die Polizisten in 24 Fällen Strafverfahren und in 13 Fällen Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.
Allerdings verzeichnete die Polizei mehrere Anzeigen wegen sexueller Belästigungen. Besonders gravierend ist ein Fall, in dem die Kriminalpolizei wegen des Verdachts einer vollendeten Vergewaltigung ermittelt. Nach ersten Angaben soll ein Unbekannter gegen 23 Uhr auf der Toilette einer Kneipe in der Südstadt gegen den Willen einer Frau den Geschlechtsverkehr vollzogen haben. Die Ermittlungen hierzu laufen noch.
Gegen 22.30 Uhr wurden Polizisten zu einer Auseinandersetzung in eine Kneipe am Zülpicher Platz gerufen. Einem Gast hatte ein Unbekannter auf der Tanzfläche unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen und verursachte schwere Gesichtsverletzungen. Rettungskräfte brachten den verletzten Mann in ein Krankenhaus.
Ein weiterer Überfall ereignete sich gegen 2.50 Uhr auf dem Hohenzollernring. Dort griffen die Polizisten einen 44-jährigen Wohnungslosen vorläufig fest, der einen 22 Jahre alten Kölner mit einem Hammer angegriffen haben soll. Der Karnevalist erlitt leichte Kopfverletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Eine abschließende Bilanz der gesamten Karnevalstage wird die Polizei Köln eine Woche nach Aschermittwoch veröffentlichen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
Auch aus Nordrhein-Westfalen:
Mehr Polizeimeldungen:
Berichte ausschließlich aus amtlichen und seriösen Quellen: Polizeiberichte, Meldungen der Gerichte, Informationen der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes.
Zur Übersicht →