Ein Mann aus Werdohl ist Opfer von Betrügern geworden, die mit Kryptowährungen locken. Über mehrere Wochen hinweg überwies er eine mittlere fünfstellige Geldsumme auf verschiedene Konten — teilweise im Ausland. Er glaubte, damit in Kryptowährungen zu investieren.
Die Betrüger arbeiten nach einem bewährten Schema: Sie versprechen schnelle Geldvermehrung und verlangen gleichzeitig angebliche Gebühren für die Abwicklung. Der Kontakt entsteht per Telefon, über WhatsApp oder Telegram. Dann präsentieren sie gefälschte, aber professionell gestaltete Webseiten. Häufig erzeugen sie Zeitdruck, um ihre Opfer zu verunsichern — aus Angst, die vermeintliche Gewinnchance zu verpassen.
So schützen Sie sich vor Anlagebetrug
Die Polizei rät: Überweisen Sie kein Geld an unbekannte „Anlageberater“. Jeden seriösen Anbieter können Sie bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überprüfen. Geben Sie niemals leichtfertig Kontodaten, Passwörter, TAN-Nummern oder Informationen über Ihre finanzielle Situation preis.
Sollten Sie bereits Opfer eines Betrugs geworden sein, stellen Sie weitere Zahlungen sofort ein. Kontaktieren Sie Ihre Bank, sichern Sie Beweise wie Chatverläufe und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Weitere Tipps zum Anlagebetrug finden Sie auf der Webseite der Polizei NRW unter praevention.polizei.nrw.
Betrugsfälle im Märkischen Kreis: der Vergleich mit Land und Bund
Im Märkischen Kreis zählte die Polizei 2025 3.021 Betrugsfälle, das sind 740 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis besser als im Landesschnitt, wo 946 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
Auch aus Nordrhein-Westfalen:
Mehr Polizeimeldungen: