Ein Werdohler ist in den vergangenen Wochen auf Betrüger hereingefallen, die mit Kryptowährungen Geld verdienen wollen. Der Mann überwies insgesamt eine mittlere fünfstellige Geldsumme auf verschiedene Konten — teilweise im Ausland. Er glaubte, damit in Kryptowährungen zu investieren.
Die Täter locken ihre Opfer mit einer immer gleichen Geschichte: schnelle Geldvermehrung, angebliche Gebühren für die Abwicklung, Zeitdruck, um Angst zu schüren. Der Erstkontakt entsteht telefonisch oder über Messengerdienste wie Whatsapp und Telegram. Dazu kommen hochprofessionell gefälschte Webseiten, die das vermeintlich verlockende Angebot abrunden.
So schützen Sie sich vor Anlagebetrug
Die Polizei warnt: Überweisen Sie kein Geld an unbekannte „Anlageberater“. Jeder professionelle Anbieter lässt sich bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überprüfen. Geben Sie nicht leichtfertig Kontodaten, Passwörter, TAN-Nummern oder Informationen über Ihre finanzielle Situation preis.
Sind Sie bereits Opfer eines Betrugs geworden: Stellen Sie weitere Zahlungen sofort ein, kontaktieren Sie Ihre Bank, sichern Sie Beweise wie Chatverläufe und informieren Sie die Polizei. Weitere Tipps zum Anlagebetrug finden Sie unter https://praevention.polizei.nrw/
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 3.021 Betrugsfällen im Märkischen Kreis konnte die Polizei 2025 1.603 aufklären, das sind 53,1 Prozent. Damit steht unser Kreis schlechter als das Land, wo 59,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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