Der Montag präsentiert sich in Thüringen von seiner besten herbstlichen Seite: Bei einem kräftigen Hochdruckeinfluss von 1026 hPa steigen die Temperaturen von frischen 6 Grad in den Morgenstunden auf angenehme 21 Grad am Nachmittag. Der Himmel ist mit einer mittleren Bewölkung von nur 35 Prozent überwiegend heiter, und die Sonne scheint beeindruckende 8,5 Stunden lang — für Anfang Oktober ein echter Aktivposten. Regen ist praktisch ausgeschlossen, die Wahrscheinlichkeit liegt bei maximal 2 Prozent, der Niederschlag bei 0 mm. Der Wind weht schwach bis mäßig mit Spitzen von 14 km/h, vereinzelte Böen erreichen 17 km/h. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 97 Prozent auffallend hoch — das erklärt mögliche Nebelfelder in Tälern und Niederungen am Morgen, ehe die Sonne das Land übernimmt. Der Luftdruck liegt komfortabel bei 1026 hPa, die Sichtweite beträgt im Tagesmittel solide 18 Kilometer.
Dienstag bringt noch mehr Fernsicht
Auch der Dienstag setzt die stabile Schönwetterphase nahtlos fort. Die Temperaturen bewegen sich mit 7 Grad am Morgen und 21 Grad am Nachmittag auf nahezu identischem Niveau wie heute — ein Wechsel ist kaum spürbar. Der Wind beruhigt sich sogar deutlich: Er erreicht nur noch maximal 6 km/h, Böen kommen auf bis zu 11 km/h. Mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 37 Prozent und 8,6 Sonnenstunden wird der Dienstag sogar minimal sonniger als der Montag. Regen bleibt mit 1 Prozent Wahrscheinlichkeit völlig außen vor. Bemerkenswert ist die Sichtweite, die im Mittel auf 22 Kilometer ansteigt, während der Luftdruck mit 1021 hPa weiterhin auf Hochdruckniveau liegt. Der Taupunkt von 8,9 Grad deutet darauf hin, dass Morgennebel in Talmulden erneut möglich ist.
Mittwoch bewölkt sich, Donnerstag bringt Regen
Ab Mittwoch kündigt sich eine langsame Wetterveränderung an. Zwar bleibt es mit wiederum 7 bis 21 Grad noch warm und trocken — der Niederschlag liegt bei 0 mm, die Regenwahrscheinlichkeit steigt aber auf maximal 7 Prozent —, doch der Himmel zieht merklich zu: Die mittlere Bewölkung wächst auf 54 Prozent, die Sonnenscheindauer schrumpft auf 6,5 Stunden. Auch der Luftdruck gibt mit 1014 hPa spürbar nach, und die Sichtweite sinkt auf im Schnitt 13 Kilometer. Der näher rückende Tiefdruckeinfluss macht sich am Donnerstag dann vollständig bemerkbar: Die Temperaturen verbleiben den ganzen Tag bei 13 Grad, die Bewölkung liegt bei 88 Prozent, kein einziger Sonnenstrahl dringt durch die Wolkendecke. Leichter Regen ist mit 0,3 mm möglich, die Wahrscheinlichkeit beträgt maximal 17 Prozent. Der Luftdruck fällt weiter auf 1008 hPa, der Taupunkt steigt auf 11 Grad.
Jetzt die Sonnentage ausgiebig genießen
Montag und Dienstag laden geradezu ein, die letzten warmen Herbsttage in vollen Zügen zu nutzen: Ein Ausflug in die Thüringer Natur, eine Wanderung im Thüringer Wald oder ein gemütliches Radfahren sind bei bis zu 21 Grad und reichlich Sonne ideal. Für den kühlen Morgen empfiehlt sich eine leichte Jacke oder ein Fleecepullover — bei 6 Grad kann es frisch wirken, gerade wenn Nebel in Tälern liegt. Ab Mittwoch zieht mehr Bewölkung auf, weshalb man spontane Unternehmungen lieber auf die erste Wochenhälfte legen sollte. Ein Regenschirm ist erst ab Donnerstag ratsam, zwingend notwendig ist er dort aber noch nicht. Die schwachen Winde an allen vier Tagen erfordern keinerlei besondere Vorsicht.
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