Der Sonntag in Thüringen zeigt sich von seiner launischen Seite: Bei Temperaturen zwischen 17 und 27 Grad bleibt es zwar überwiegend trocken, doch der Himmel ist mit einer mittleren Bewölkung von 66 Prozent kräftig durchmischt. Die Sonne kämpft sich nur rund 1,7 Stunden durch die Wolkendecke, und eine geringe Regenwahrscheinlichkeit von maximal 29 Prozent bei lokal möglichen 2,4 mm Niederschlag mahnt zur Vorsicht. Der Wind weht mit bis zu 22 km/h, in Böen sind bis zu 28 km/h möglich — spürbar, aber nicht störend. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei angenehmen 65 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1014 hPa. Insgesamt ein typischer Augusttag mit sommerlichem Potenzial, das die Wolken allerdings nur selten ausschöpfen lassen.
Montag bringt kühlen Wolkenbruch-Verdacht
Der Montag fällt spürbar kühler und deutlich trüber aus als der Sonntag: Die Temperaturen erreichen nur noch 15 bis 20 Grad, die Wolkendecke schließt sich auf durchschnittlich 96 Prozent — ein fast vollständig bedeckter Himmel, der der Sonne kaum mehr als 1,1 Stunden Spielraum lässt. Mit einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 37 Prozent und möglichen 3 mm Niederschlag bleibt es zwar offiziell trocken, einzelne Schauer sind aber nicht ausgeschlossen. Der Wind schwächt sich auf bis zu 15 km/h ab, doch die Böen können auf 32 km/h anspringen — stärker als am Vortag. Der Luftdruck hält sich bei 1014 hPa, die Sichtweite liegt bei 33 km. Gegenüber dem Sonntag ist das ein klarer Rückschritt in Richtung Herbst.
Mitte der Woche bleibt trüb und kühl
Auch Dienstag und Mittwoch bringen keine Erholung vom grauen Einerlei. Am Dienstag liegen die Temperaturen bei 13 bis 19 Grad, die Bewölkung verharrt bei 92 Prozent, und die Sonne zeigt sich zumindest für gut zwei Stunden — etwas mehr als am Montag. Mit 2,2 mm möglichem Niederschlag bei einer Wahrscheinlichkeit von maximal 28 Prozent und schwachem Wind von bis zu 13 km/h (Böen bis 26 km/h) bleibt der Tag ruhig, der Luftdruck fällt leicht auf 1013 hPa. Der Mittwoch verschärft die Lage dann deutlich: Bei einer vollständigen Wolkendecke von 100 Prozent, keiner einzigen Sonnenstunde und einem weiteren Druckabfall auf 1010 hPa liegt die Tageshöchsttemperatur nur noch bei 17 Grad — Tief und Hoch zugleich. Leichter Regen mit 0,2 mm ist möglich, der Wind bleibt mit bis zu 7 km/h (Böen 15 km/h) sehr schwach. Ein klassischer Tiefdruck-Trübtag kündigt sich an.
Jacke einpacken, Schirm griffbereit halten
Wer am Sonntag die noch sommerlichen 27 Grad genießen möchte, sollte trotzdem eine leichte Jacke dabei haben — die Wolkenphasen können rasch für Abkühlung sorgen, und ein kurzer Schauer ist nicht völlig ausgeschlossen. Ab Montag empfiehlt sich festes Schuhwerk und eine windabweisende Jacke, denn bei Böen bis zu 32 km/h und fallenden Temperaturen macht sich Kälte schnell bemerkbar. Zur Wochenmitte hin, wenn das Thermometer auf 13 bis 17 Grad sinkt und die Sonne praktisch verschwindet, gehört ein kompakter Regenschirm zur Pflichtausrüstung. Aktivitäten im Freien legt man am besten auf den Sonntag oder den frühen Dienstag, solange die Sicht mit bis zu 38 bzw. 34 km noch ordentlich ist.
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