Das Wetter in Niedersachsen: Herbstsonne bei 13 Grad, danach dichter Nebel

Der Mittwoch zeigt sich in Niedersachsen von seiner freundlichsten Herbstseite: Bei Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad bleibt es trocken — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 28 Prozent, und die minimale Niederschlagsmenge von 0,4 mm fällt kaum ins Gewicht. Mit durchschnittlich 61 Prozent Bewölkung und beachtlichen 5,6 Stunden Sonnenschein ist heute der sonnigste Tag der kommenden Woche. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h, in Böen sind kurzzeitig bis zu 28 km/h möglich — spürbar, aber harmlos. Der Luftdruck liegt mit 1024 Hektopascal auf stabilem Niveau, die Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 97 Prozent sowie ein Taupunkt von 8,5 Grad, der nahezu identisch mit dem Tagesminimum ist, deuten darauf hin, dass sich in den Niederungen und Flusstälern bereits abends erste Nebelfelder bilden können.

Donnerstag bringt trübe Suppe statt Sonne

Am Donnerstag bleibt es mit 8 bis 13 Grad temperaturmäßig stabil, doch das Bild ändert sich deutlich: Die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 82 Prozent, die Sonnenscheindauer bricht auf magere 1,5 Stunden ein. Regen fällt keiner — die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt auf vernachlässigbare 9 Prozent. Der Wind schwächt sich gegenüber heute merklich ab, mit maximal 11 km/h und Böen bis 19 km/h bleibt es ruhig. Der Luftdruck steigt auf 1030 Hektopascal und signalisiert wachsenden Hochdruckeinfluss — doch paradoxerweise verschlechtert genau das die Sicht: Die durchschnittliche Sichtweite fällt auf 11 Kilometer, ein erstes Zeichen für die Inversionswetterlage, die sich zum Wochenende hin festigen wird.

Hochdruckglocke drückt Nebel bis zum Boden

Freitag und Samstag zeigen, wohin die Reise geht: Das Hochdrucksystem verstärkt sich weiter — der Luftdruck steigt auf 1032 Hektopascal am Freitag und erreicht am Samstag 1033 Hektopascal. Regen ist an beiden Tagen ausgeschlossen, die Niederschlagswahrscheinlichkeit fällt auf null Prozent. Doch statt Sonnenschein bringt das Hoch dichten Hochnebel und Inversionslagen: Am Freitag schrumpft die Sichtweite auf 6 Kilometer, am Samstag sind es zeitweise nur noch 2 Kilometer — klassischer Herbstnebel. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 8 und 12 Grad am Freitag und verharren am Samstag nahezu konstant bei 9 Grad. Wind spielt kaum noch eine Rolle: Freitag sind höchstens 7 km/h drin, am Samstag weht mit maximal 4 km/h kaum eine Brise. Die Sonne zeigt sich am Freitag noch für 0,7 Stunden, am Samstag gar nicht mehr.

Lagen wählen, Nebel einplanen

Wer heute den sonnigsten Herbsttag der Woche genießen möchte, sollte die Gelegenheit nutzen: Bei 5,6 Stunden Sonnenschein und angenehmen 13 Grad empfehlen sich Spaziergänge oder Radtouren — eine mittlere Jacke reicht tagsüber aus, morgens und abends ist eine wärmere Schicht bei 8 Grad sinnvoll. Auf leichte Böen bis 28 km/h sollte man sich im Freien einstellen. Ab Donnerstag und vor allem am Wochenende dominiert dichter Nebel das Geschehen: Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte Nebelscheinwerfer und deutlich reduzierte Geschwindigkeit einplanen — Sichtweiten von nur 2 Kilometern am Samstag können örtlich noch geringer ausfallen. Outdoor-Aktivitäten gelingen in den kommenden Tagen am ehesten in höheren Lagen oberhalb der Inversionsschicht, wo sich die Chancen auf etwas Sonne verbessern.


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