Wilde Flucht durch Dortmund und Hamm – Polizei sucht Zeugen

(Symbolbild)

Ein 35-jähriger Dortmunder ist gegen 16.15 Uhr vor der Polizei geflohen, nachdem Beamte ihn auf der Wilhelmstraße kontrollieren wollten. Der Mann ignorierte die Anhaltezeichen, setzte sich in seinen Mercedes und raste mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit davon – zunächst durch den Hammer Westen, dann von der Bönener Straße auf die A2 Richtung Oberhausen.

Auch auf der Autobahn fuhr er viel zu schnell. An der Ausfahrt Bergkamen/Lünen verließ er die A2 und flüchtete über verschiedene Straßen weiter nach Kamen. Wegen der gefährlichen Fahrweise brachen die Polizisten die Verfolgung ab – zu groß war das Risiko für andere Autofahrer.

Bei der Fahndung mit Unterstützung von Kräften der Kreispolizeibehörden Dortmund und Unna sowie eines Polizeihubschraubers fanden die Beamten den Mercedes schließlich parkend im Dortmunder Stadtteil Scharnhorst. Ein nicht im Dienst befindlicher Polizist beobachtete, wie der 35-Jährige aus dem Wagen sprang und weglief. Eine Streifenwagenbesatzung konnte ihn daraufhin antreffen und zur Polizeiwache bringen. Die beiden minderjährigen Kinder, die während der Flucht im Auto saßen, wurden unverletzt bei ihrer Mutter angetroffen.

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus: Die Kennzeichen am Mercedes gehörten gar nicht zu dem Fahrzeug. Zudem verursachte der Mann während der Flucht zwei Unfälle – einmal im Bereich Kamen, einmal in Dortmund – und flüchtete beide Male vom Unfallort. Der Mercedes, der Führerschein und das Mobiltelefon des Mannes wurden sichergestellt und beschlagnahmt.

Verletzt wurde bei der gesamten Flucht niemand – nicht der Fahrer, nicht die Kinder, nicht die Polizisten und keine Dritten.

Die Polizei Hamm ermittelt nun gegen den Mann wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Kennzeichenmissbrauchs. Sie sucht Zeugen oder Verkehrsteilnehmer, die während der Flucht genötigt oder gefährdet wurden, sowie Autofahrer mit Dashcam-Aufnahmen. Hinweise nimmt die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-5581 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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