Ein 34-jähriger Mann aus Krefeld ist wegen Betrugs festgenommen worden. Er hatte sich am Mittwochnachmittag als Kriminalpolizist ausgegeben und eine Willicherin angerufen.
In dem Gespräch behauptete er, gegen Mitarbeitende einer Bankfiliale zu ermitteln. Dabei sei man auf ihren Namen gestoßen, erklärte er der Frau. Um sie vor möglichen Problemen zu bewahren, wolle er sie in die Ermittlungen einbinden. In mehreren weiteren Telefonaten einigten sich der vermeintliche Beamte und die Frau darauf, dass sie am nächsten Tag ihr Schließfach in der Bank überprüfen, aber nichts abholen solle.
In der Nacht jedoch wurde die Frau skeptisch. Am Donnerstagmorgen rief sie die Polizei unter der Nummer 110 an. In enger Zusammenarbeit mit ihr gelang es den Ermittlern, den 34-Jährigen am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, gegen 13:30 Uhr festzunehmen.
Am Freitag führte die Polizei ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Krefeld vor. Der Richter ordnete Untersuchungshaft an.
Warnung vor falschen Polizisten
Weil sich derzeit immer mehr Fälle dieser Art ereignen, warnt die Polizei: Weder echte Polizisten noch Staatsanwälte fordern am Telefon die Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen. Auch persönliche oder private Informationen geben Sie niemals am Telefon preis. Legen Sie auf und rufen Sie sofort die 110 an.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
Auch aus Nordrhein-Westfalen:
Mehr Polizeimeldungen: