Wirtschaftsinstitute verdoppeln ihre Wachstumsprognose für Deutschland

via dts Nachrichtenagentur

Führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für Deutschland deutlich angehoben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll in diesem Jahr um 1,3 Prozent wachsen statt der im Frühjahr noch erwarteten 0,6 Prozent. Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Insider.

Für das kommende Jahr prognostizieren die Institute ein Wachstum von 1,1 Prozent, nachdem sie im Frühjahr noch mit 0,9 Prozent gerechnet hatten. Damit zeigt sich eine durchgehend positivere Entwicklung der Konjunkturerwartungen.

Hinter der verbesserten Prognose stecken mehrere Faktoren: Die negativen Auswirkungen der geopolitischen Krisen haben sich deutlich abgeschwächt. Gleichzeitig entfalten die erhöhten Staatsausgaben für Verteidigung und Infrastruktur ihre wirtschaftliche Wirkung.

Die Prognose wird von fünf renommierten Instituten erstellt: dem Ifo München, dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, dem RWI Essen, dem Kiel-Institut und dem Institut für Wirtschaftsforschung (IWH) Halle. Die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose wird im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt und am kommenden Donnerstag offiziell vorgestellt. Bis dahin sind die Zahlen vorläufig und können sich noch ändern.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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