In Wittenberg und der Region hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Vorfälle registriert. Im Mittelpunkt standen Sachbeschädigungen, Wildunfälle sowie ein Verkehrsunfall mit Verletzten.
Am Morgen des 27. Juli beschädigten unbekannte Täter mehrere Zufahrtssperren rund um das Weinfest auf der Wittenberger Schlosswiese. Bei den Sperren handelt es sich um quadratische Plastikcontainer, die mit Wasser gefüllt waren. Insgesamt 14 Container wurden angegriffen, bei acht von ihnen wurde die Plastikhülle beschädigt. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
In Gräfenhainichen zerschnitten unbekannte Täter zwischen dem 24. Juli, 16 Uhr, und dem 26. Juli, 10 Uhr, den Maschendrahtzaun einer Grundstücksumfriedung in der Berliner Straße. Der Sachschaden liegt im unteren dreistelligen Bereich. Auch hier wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
Auf der B 101 ereigneten sich am 27. Juli zwei Wildunfälle. Um 7.05 Uhr fuhr ein 42-jähriger Ford-Fahrer aus Richtung Abzweig Linda in Richtung Abzweig Kleinkorga / Neuerstadt, als ein Reh plötzlich von rechts nach links über die Fahrbahn wechselte. Der Zusammenstoß beschädigte das Fahrzeug; das Tier verschwand und konnte nicht aufgefunden werden.
Zwei Stunden später, um 9.15 Uhr, überquerte auf der K 2040 ein Reh von links nach rechts die Fahrbahn. Ein 33-jähriger VW-Fahrer, der aus Richtung Schleesen in Richtung Selbitz unterwegs war, kollidierte mit dem Tier. Das verletzte Reh wurde durch einen Schuss aus der Dienstwaffe eines Beamten von seinen Leiden erlöst. Auch an diesem Fahrzeug entstand Sachschaden.
Der schwerwiegendste Unfall ereignete sich am 27. Juli um 13 Uhr auf der B 2. Ein 72-jähriger Lexus-Fahrer, der aus Richtung Wittenberg in Richtung Kreisverkehr bei Eutzsch unterwegs war, kam etwa 200 Meter hinter der Lichtzeichenanlage in Höhe von Eutzsch nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Hyundai, das eine 60-jährige Fahrerin in Richtung Wittenberg fuhr. Beide Fahrzeuge wurden von der Fahrbahn geschleudert. Die beiden Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden; beide mussten abgeschleppt werden.
Am gleichen Tag, um 13.40 Uhr, ereignete sich in Gräfenhainichen ein weiterer Unfall an der Bahnhofstraße. Eine 68-jährige Suzuki-Fahrerin fuhr von einem Parkplatz kommend nach rechts auf die Bahnhofstraße, wo sie mit einem Skoda zusammenprallte. Der 72-jährige Skoda-Fahrer kam aus Richtung Außenstelle Polizei und wollte gerade auf den Parkplatz einbiegen. Bei diesem Unfall wurden keine Personen verletzt; es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
In Bad Schmiedeberg brannte am 27. Juli um 3.28 Uhr eine überdachte Holzbank in der Torgauer Straße. Elf Kameraden der Feuerwehr Bad Schmiedeberg löschten das Feuer. Der Schaden liegt im unteren dreistelligen Bereich. Die Polizei hat ein Brandermittlungsverfahren eingeleitet.
Am 27. Juli um 9 Uhr kontrollierten Beamte auf Höhe des Kreisverkehrs Sternstraße / Geschwister-Scholl-Straße in Wittenberg den Fahrer eines E-Scooters. Dabei stellte sich heraus, dass für das Fahrzeug keine Versicherung mehr bestand und der junge Mann unter Drogeneinfluss fuhr. Ein vor Ort durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf Cannabinoide. Die Polizei ordnete eine Blutprobenentnahme an und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss ein. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt.
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