Wittnau: Betrüger erbeuten fünfstelligen Betrag durch Schockanruf

Symbolbild Seniorin am Telefon

In Wittnau ist eine 59-jährige Frau Opfer von Telefonbetrügern geworden. Am Donnerstagnachmittag, 23. Juli 2026, gegen 16:30 Uhr gelang es Unbekannten, die Frau durch einen sogenannten Schockanruf zu täuschen und Wertgegenstände im fünfstelligen Euro-Bereich zu erbeuten.

Die Betrüger hatten die 59-Jährige angerufen und ihr vorgegaukelt, dass ein nahestehendes Familienmitglied einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben soll. Um eine drohende Untersuchungshaft abzuwenden, müsse eine Kaution gezahlt werden, sagten die Täter. Die Geschädigte übergab daraufhin Wertgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro an einen unbekannten Mann, der die Beute abholte.

Der Geldabholer wird wie folgt beschrieben: etwa 165 Zentimeter groß, dunkle kurze Haare, dunkle Augen, sprach fehlerfreies Deutsch und hat ein westasiatisches Erscheinungsbild.

Die Kriminalpolizei Freiburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht weitere mögliche Geschädigte, die in diesem Zusammenhang ebenfalls unter dem beschriebenen Vorwand kontaktiert wurden und daraufhin Geld oder Wertgegenstände übergeben haben. Am Donnerstag gingen mehrere Meldungen bei der Polizei über ähnliche telefonische Betrugsversuche ein, bei denen es aber zu keinen Vermögensschäden kam.

Die Polizei rät zur Vorsicht: Legen Sie sofort auf, wenn ein solcher Anruf kommt – das ist nicht unhöflich, sondern ermöglicht Ihnen durchzuatmen und sich neu zu sortieren. Kontaktieren Sie die Anruferin, den Anrufer oder eine Person Ihres Vertrauens unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer. Geben Sie niemals Informationen über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse preis und übergeben Sie Geld oder Wertgegenstände niemals an Unbekannte. Sollte Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommen, informieren Sie sofort die Polizei unter 110. Falls Sie bereits Opfer geworden sind, wenden Sie sich ebenfalls an die Polizei.

Zusätzlich empfiehlt die Polizei: Bereiten Sie sich gedanklich auf solche Anrufe vor und vereinbaren Sie innerhalb der Familie oder mit weiteren Angehörigen und Freunden ein Kennwort zur Identifizierung am Telefon. Ändern Sie Ihren Telefonbucheintrag, indem Sie Ihren Vornamen kürzen oder streichen lassen – eventuell löschen Sie Ihren gesamten Eintrag. Seien Sie auch sparsam mit der Weitergabe Ihrer Daten.

Weitere Tipps zum Schutz vor Betrug finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/.

Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter 0761 882-2880 bei der Kriminalpolizei Freiburg zu melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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