Wohnhaus in Oppenau durch Brandstiftung zerstört – 69-Jähriger verhaftet

(Symbolbild)

Ein Feuer hat am 16. Oktober ein Wohnhaus in der Lindenstraße in Oppenau zerstört. Nachbarn bemerkten Rauchentwicklung und wählten den Notruf. Zeugen berichteten von Knall- und Explosionsgeräuschen.

Eine Person wurde mit dem Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht und konnte es später wieder verlassen. Weitere Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht anwesend. Das Haus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.

Die Ermittlungen von Kriminaltechnikern und einem Brandsachverständigen ergaben, dass das Feuer mutmaßlich absichtlich gelegt wurde. Ein 69 Jahre alter Deutscher steht unter dringendem Verdacht, den Brand verursacht zu haben. Die Staatsanwaltschaft Offenburg beantragte einen Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung, der erwirkt wurde.

Der Mann war zunächst flüchtig. Am Samstagabend stellte er sich selbstständig beim Polizeirevier Offenburg. Nach seiner Vorführung beim Amtsgericht Offenburg am Sonntag setzte der Ermittlungsrichter den Haftbefehl in Vollzug. Der 69-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 400.000 Euro. Das einsturzgefährdete Gebäude ist beschlagnahmt und durch einen Bauzaun äußerlich abgesichert. Die B28 musste während der Brandbekämpfung rund eine Stunde lang vollständig gesperrt werden.

Zeugen, die den Brand unmittelbar nach dem Ausbruch wahrnahmen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0781 21-2820 beim Kriminaldauerdienst zu melden.


Brandstiftungen im Ortenaukreis: der Vergleich mit Land und Bund

Im Ortenaukreis zählte die Polizei 2025 81 Brandstiftungen, das sind 18 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis fast genauso wie im Landesschnitt, wo 17 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 25.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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