Wohnmobil verursacht Massenkarambolage auf der A23 – zwei Verletzte

(Symbolbild)

Auf der Autobahn 23 an der Anschlussstelle Tornesch ist es am gestrigen Nachmittag zu einem Unfall mit vier Fahrzeugen gekommen. Ein 61-jähriger Fahrer eines Wohnmobils fuhr auf den Verzögerungsstreifen und verursachte eine Kettenreaktion, bei der zwei Menschen leicht verletzt wurden.

Gegen 16:20 Uhr hatte sich auf dem Verzögerungsstreifen Richtung Heide ein Rückstau gebildet. Mehrere Lastwagen und Autos standen mit Abstand hintereinander. Der 61-jährige Deutsche aus dem Kreis Schleswig-Flensburg fuhr nach bisherigen Erkenntnissen vom rechten Fahrstreifen in eine Lücke zwischen den Fahrzeugen auf den Verzögerungsstreifen und prallte dort gegen die Rückseite eines Skoda.

Durch den Aufprall wurde der Skoda gegen einen davor stehenden Lastwagen geschoben. Die 57-jährige Fahrerin aus Ellerbek erlitt dabei leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Wohnmobilfahrer lenkte sein Fahrzeug anschließend wieder nach links zurück auf die Hauptfahrbahn, wo es zu einer zweiten Kollision mit einem Dacia kam. Der 61-Jährige wurde ebenfalls mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der 40-jährige Fahrer des Dacia und der 61-jährige Fahrer des Lastwagens blieben unverletzt.

Für die Unfallaufnahme, die Aufräumarbeiten und den Abtransport der Fahrzeuge blieb der rechte Fahrstreifen bis etwa 19:30 Uhr gesperrt. Das Technische Hilfswerk unterstützte bis zum Eintreffen der Autobahnmeisterei. Die freiwillige Feuerwehr und der Rettungsdienst waren ebenfalls im Einsatz. Der Verkehr wurde umfangreich beeinträchtigt.

Die Polizei Segeberg leitete gegen den 61-jährigen Wohnmobilfahrer ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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