Am Donnerstagabend (05.02.2026) ist eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Albert-Schweitzer-Straße in Lübeck/St. Gertrud in Brand geraten. Die Berufsfeuerwehr Lübeck rückte an und begann mit den Löscharbeiten.
Beim Eintreffen der Polizei hatte sich der Großteil der Bewohner bereits aus dem Gebäude entfernt. Die Beamten evakuierten daraufhin alle weiteren Wohnparteien. Die betroffene Wohnung lag im ersten Geschoss auf der linken Seite des Hauses. Als die Feuerwehrleute den Zugang zur Brandstelle verschafften, strömte dichter schwarzer Rauch heraus.
Die Rettungskräfte fanden eine 61-Jährige in der Wohnung und brachten sie ins Freie. Bei der Übergabe an die Rettungskräfte war die Frau ansprechbar, hatte aber eine starke Rauchgasintoxikation erlitten und Verletzungen im Gesicht. Sie befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand: Sie wehrte sich aggressiv gegen eine medizinische Versorgung und schlug gezielt in Richtung der Polizisten, Rettungskräfte und Feuerwehrleute. Die Polizeibeamten mussten die 61-Jährige mit körperlicher Gewalt auf der Rettungstrage fixieren, damit sie zur weiteren Behandlung in ein Lübecker Krankenhaus gebracht werden konnte.
Das Feuer blieb auf die betroffene Mietpartei beschränkt und griff nicht auf andere Teile des Gebäudes über. Wegen der starken Rußentwicklung ist die Wohnung derzeit nicht bewohnbar. Die Kriminalpolizei beschlagnahmte sie. Der Schaden wird nach ersten Schätzungen auf ca. 5000,- Euro beziffert. Nach Abschluss der feuerwehrtechnischen Maßnahmen konnten die Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Der Kriminaldauerdienst Lübeck nahm die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache noch am Donnerstagabend vor Ort auf. Gegen die Mieterin wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung eingeleitet. Sie muss sich zudem wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des Widerstandes verantworten.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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