Zugbegleiter im ICE angegriffen und gewürgt

(Symbolbild)

In den frühen Morgenstunden des Mittwochs, 4. November 2026, ist ein Zugbegleiter in einem ICE zwischen Stuttgart und Ulm angegriffen worden. Ein 57-jähriger Fahrgast schlug dem 25-jährigen Bahnmitarbeiter gegen 04:30 Uhr das Dokument aus der Hand, das dieser bei einer Fahrkartenkontrolle gefordert hatte, und versuchte dann, ihn zu würgen.

Der Mann hatte zunächst eine ältere Fahrpreisnacherhebung vorgezeigt, bevor die Auseinandersetzung eskalierte. Eine Kollegin des Zugbegleiters kam ihm zu Hilfe und verständigte die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn, die sich ebenfalls im Zug befanden. Im weiteren Verlauf soll der Angreifer den Zugbegleiter in eine Gepäckablage gestoßen haben.

Der 25-Jährige verständigte selbstständig die Bundespolizei. Als der Zug am Ulmer Hauptbahnhof eintraf, erwarteten Polizeibeamte dort sowohl den Angreifer als auch den Geschädigten und weitere Zeugen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde der Zugbegleiter bei dem Angriff nicht verletzt. Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich. Der 57-Jährige wurde zur Bundespolizeiinspektion Ulm gebracht. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen Körperverletzung. Im Anschluss an die Maßnahmen konnte er seine Reise fortsetzen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg