Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung 2027 bleibt stabil bei 2,9 Prozent

via dts Nachrichtenagentur

Das Bundesgesundheitsministerium hat den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung für 2027 auf 2,9 Prozent festgelegt. Damit bleibt der Satz auch im kommenden Jahr stabil, wie das Ministerium am Freitag mitteilte.

Grundlage für diese Entscheidung ist das Ergebnis des GKV-Schätzerkreises vom 14. Oktober. Diesem Ergebnis zufolge werden die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr deutlich langsamer steigen als noch 2026. Die genaue Höhe des kassenindividuellen Zusatzbeitragssatzes bestimmen die Krankenkassen selbst.

Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) betonte am Freitag: „Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Diese Entwicklung haben wir jetzt gestoppt. Davon profitieren die Versicherten genauso wie ihre Arbeitgeber.“ Gleichzeitig machte der Minister klar: „Das kann nur ein erster Schritt sein. Wir müssen strukturelle Probleme der gesetzlichen Krankenversicherung angehen. Dafür wird die zuständige Kommission noch in diesem Jahr weitere Vorschläge vorlegen.“

Das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz entlastet die Krankenkassen im kommenden Jahr um bis zu 19 Milliarden Euro. Die Ausgaben sollen dann voraussichtlich um weniger als drei Prozent steigen. Damit wäre der Ausgabenanstieg erstmals seit drei Jahren wieder durch die Zuwächse auf der Einnahmenseite gedeckt. Im laufenden Jahr wird in der GKV mit einem Ausgabenanstieg von knapp sieben Prozent gerechnet.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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