Zweijähriges Kind stürzt in München in die Isar und wird von Polizei gerettet

(Symbolbild)

Ein zweijähriges Kind ist am Freitagmorgen in München in die Isar gefallen und konnte von Polizeibeamten gerettet werden. Das Kleinkind wurde unterkühlt ins Krankenhaus gebracht, war aber augenscheinlich nicht schwer verletzt.

Um 09:55 Uhr ging bei der Münchner Polizei ein Notruf ein, dass soeben ein Kind im Bereich der Corneliusbrücke in den Fluss gestürzt sei. Daraufhin rückten mehrere Polizeistreifen und Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München aus. Die ersten Polizeibeamten vor Ort leiteten sofort Suchmaßnahmen im Bereich der Isar und der angrenzenden Uferbereiche ein.

Kurze Zeit später entdeckten die Polizisten das zweijährige Kind im Wasser auf einer Kiesbank unter der Corneliusbrücke und retteten es. Ein Rettungsdienst brachte das unterkühlte Kind unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen erlitt es keine schweren Verletzungen.

Während des Einsatzes kam es im Umfeld der Corneliusbrücke zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Polizei geht derzeit von einem Unfall aus – es gibt bislang keine Anhaltspunkte für eine Straftat.

In weiteren Vorfällen der vergangenen Tage ereignete sich am Donnerstag ein schwerer Kletterunfall in Sendling. Ein 49-jähriger Deutscher stürzte aus etwa 16 Metern Höhe ungebremst auf den Kiesboden, als das Sicherungsseil ohne Widerstand durch das Sicherungsgerät lief. Er wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Sein 34-jähriger italienischer Kletterpartner, der ihn sicherte und noch versucht hatte, das Seil mit den Händen festzuhalten, wurde leicht verletzt. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt zur Unfallursache.

Ebenfalls am Donnerstag stürzten in Aschheim zwei Kinder mit einem E-Scooter. Ein 12-Jähriger war mit einem 13-Jährigen als Beifahrer auf dem Heimstettner Weg unterwegs, als der E-Scooter ins Schlingern geriet. Beide Kinder stürzten zu Boden – der 12-Jährige wurde schwer verletzt und kam ins Krankenhaus, der 13-Jährige wurde leicht verletzt und vor Ort behandelt. Der E-Scooter wurde zur Überprüfung sichergestellt.

In Garching brachen zwischen Montag und Dienstag Unbekannte mehrere geparkte Fahrzeuge des Typs Seat Alhambra auf. Sie bauten die Infotainmentsysteme und Kombiinstrumente aus und stahlen sie. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Taten ereigneten sich im Bereich Brunnenweg, Pfarrer-Seeanner-Straße und Mozartstraße. Das Kommissariat 54 bittet um Hinweise unter 089 2910-0.

Am Mittwoch brachen Unbekannte zwischen 10:15 und 13:00 Uhr in ein Einfamilienhaus in Oberhaching ein und stahlen Schmuckgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro. Die Tat ereignete sich in der Münchner Straße zwischen Holzstraße und Kirchplatz. Die Kriminalpolizei bittet Anwohner, Aufzeichnungen eventueller Überwachungskameras zu sichten. Hinweise an das Kommissariat 53 unter 089 2910-0.

Zweimal wurden ältere Münchnerinnen Opfer von Betrügern am Telefon. Am Mittwoch gab sich ein Unbekannter gegenüber einer über 80-Jährigen als Staatsanwalt aus und behauptete, ihr Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Nur gegen Zahlung einer Kaution könne eine Untersuchungshaft verhindert werden. Die Seniorin übergab Wertgegenstände und Bargeld im Wert von über zehntausend Euro an einen Abholer. Der Mann wird beschrieben als etwa 30 Jahre alt, 170 cm groß, schlank, mit schwarzen, oben längeren, leicht gewellten Haaren. Er trug ein langes weißes Leinenhemd und eine dunkle Hose.

Am Donnerstag fiel eine über 90-jährige Münchnerin auf einen ähnlichen Trick herein. Ein Anrufer gab sich als Arzt aus und behauptete, ihre Tochter leide an Krebs und benötige eine teure Behandlung. Die Seniorin übergab mehrere tausend Euro an eine Abholerin, die als 25-30 Jahre alt, 160-170 cm groß, mit braunen Haaren und gut gekleidet beschrieben wird. Das Kommissariat 61 ermittelt in beiden Fällen und bittet um Hinweise unter 089 2910-0.

Am Donnerstag veranstaltete das Polizeipräsidium München bereits zum vierten Mal den „Gemeinsam Füreinander Cup“ auf der Bezirkssportanlage in Giesing. Das interkulturelle Fußballturnier bringt Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen und soll Vorurteile abbauen. Teilgenommen haben unter anderem Mannschaften der Polizei München, der Staatsanwaltschaft München I, des Münchner Stadtrats, des Europäischen Patentamtes sowie der Stadtwerke München. Auch die Israelitische Kultusgemeinde München, der Muslimrat München e.V., Bellevue di Monaco und viele weitere Einrichtungen waren vertreten. Im Finale setzte sich das Team Stadtrat München gegen die Kurdische Gemeinde München durch und gewann den Cup 2026.

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