Die Neubrandenburger Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen zur Gewalttat gegen einen 14-Jährigen weiter vorangebracht. Wie die Polizei nun mitteilte, waren zwölf Kinder und Jugendliche im Alter zwischen neun und 15 Jahren an dem Übergriff beteiligt – teils durch direkte Gewalt, teils durch das Anfertigen von Videoaufnahmen.
Der Angriff hatte sich am Mittwoch der vorherigen Woche ereignet. Mehrere Jungen und Mädchen quälten den 14-Jährigen über längere Zeit hinweg mit Tritten und Schlägen, teilweise mit Gegenständen. Nach Angaben der Polizei fügten sie dem Opfer auch Verbrennungen zu. Die Täter filmten die Gewalteskalation, und die Videos kursierten anschließend in sozialen Netzwerken.
Diese Aufnahmen halfen der Polizei entscheidend weiter: Sie waren so deutlich, dass die Beamten die Tatverdächtigen und das Opfer schnell identifizieren konnten. Kurz nach der Veröffentlichung der polizeilichen Meldung meldete sich zudem ein Selbstanzeiger, der weitere Hinweise gab. Befragungen von Zeugen und Verdächtigen führten schließlich zu einem klaren Bild des Tathergangs.
Bei den Ermittlungen sicherten die Polizisten auch Handys, auf denen sich Beweismaterial befand. Diese digitalen Spuren brachten zusätzliche Erkenntnisse.
Nach derzeitigen Ermittlungen handelt es sich bei den Tatverdächtigen um Deutsche, Albaner, Tunesier und Deutsch-Türken. Zur Identität der Haupttäter macht die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Angaben, gibt jedoch an, dass diese im strafmündigen Alter sind.
Das 14-jährige deutsche Opfer wurde nach ärztlicher Untersuchung zunächst als leichtverletzt eingestuft, musste aber später ins Klinikum gebracht werden, wo es als schwerverletzt diagnostiziert wurde. Zum Schutz seiner Persönlichkeitsrechte macht die Polizei keine weiteren Angaben zu ihm.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und der Verletzung des persönlichen Lebensbereichs durch Videoaufnahmen.
Bei den noch nicht strafmündigen Tatbeteiligten wird das Jugendamt des Landkreises mit der Polizei gemeinsam über Konsequenzen beraten und entscheiden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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