Zwölfjähriger rast auf E-Scooter davon — Gerät nicht zugelassen

(Symbolbild)

In Salzkotten-Niederntudorf hat die Polizei am Montag, 5. Oktober, gegen 18.30 Uhr einen zwölfjährigen E-Scooter-Fahrer gestoppt, der deutlich zu schnell unterwegs war. Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte das Kind mit zwei Begleitern auf der Straße Zum Dingfeld. Als sich der Wagen näherte, gab der Junge Gas und düste mit hohem Tempo in Richtung Oberntudorf davon. Die Anhaltezeichen des Streifenwagens ignorierte er.

Die Situation wurde brenzlig: Ein Spaziergänger musste ausweichen, um mit dem E-Scooter nicht zusammenzustoßen. Der Junge behielt sein rasantes Tempo bei, weshalb die Polizei die Verfolgung abbrach — aus Sicherheitsgründen, um einen Unfall zu vermeiden. Stattdessen fahndete die Streifenwagenbesatzung nach den beiden Begleitern des Jungen und fand sie in der Straße Zum Dingfeld. Über sie gelang schließlich der Kontakt zum E-Scooter-Fahrer, der nach Rücksprache auch wieder am Einsatzort erschien.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus: Der Zwölfjährige hatte den E-Roller erst kurz zuvor gekauft. Gravierendes Problem: Das Gerät war weder zugelassen noch versichert. Die Polizei beschlagnahmte den E-Scooter und übergab den Jungen seinen Eltern.

Die Polizei weist darauf hin, dass das Fahren eines E-Scooters erst ab dem 14. Lebensjahr erlaubt ist. Solche Roller benötigen ein Versicherungskennzeichen und müssen zugelassen sein. Sie dürfen nur von einer Person gefahren werden und die maximale Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern nicht überschreiten.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen