Zwölfjähriges Mädchen bei Verkehrsunfall auf A6 getötet – Verdacht auf Sekundenschlaf

(Symbolbild)

Auf der Autobahn A6 bei Ruchheim ist am 19. August 2026 ein schwerer Verkehrsunfall passiert, bei dem eine zwölfjährige Tochter starb. Nach allem, was die Ermittler bisher wissen, fuhr ein 43-jähriger Autofahrer gegen 12 Uhr auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug auf und touchierte gleichzeitig ein Auto auf der linken Spur.

In dem Wagen des 43-Jährigen saßen seine 31-jährige Ehefrau und drei Kinder im Alter von 3, 6 und 12 Jahren. Bei dem Aufprall wurde die 12-Jährige aus dem Auto geschleudert. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation starb sie noch am Unfallort.

Die Mutter des Mädchens erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der 43-jährige Vater und die beiden jüngeren Söhne – ein Dreijähriger und ein Sechsjähriger – wurden leicht verletzt. Die 28-jährige Fahrerin des touchierten Pkw erlitt ebenfalls leichte Verletzungen.

Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Die Autobahn musste bis 17 Uhr für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten gesperrt werden.

Der 43-Jährige und seine Familie sind ukrainische Staatsangehörige und befanden sich nach ersten Erkenntnissen auf der Durchreise nach Irland. Da sich der Verdacht ergab, dass der Mann aufgrund von Sekundenschlaf auf den Lastwagen auffuhr, haben die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und die Polizeiautobahnstation Ruchheim Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässiger Tötung eingeleitet.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde dem 43-Jährigen zur Feststellung der Fahrtüchtigkeit eine Blutprobe entnommen. Ein Sachverständiger wurde zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens hinzugezogen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Rheinland-Pfalz