Bei einer Durchsuchung eines Friseursalons in Kassel haben Ermittler am Dienstagnachmittag rund 100 Gramm Kokain sowie mehrere hundert Euro mutmaßliches Drogengeld sichergestellt. Der 24-jährige Inhaber des Salons steht im Verdacht, aus dem Geschäft heraus einen florierenden Handel mit harten Drogen betrieben zu haben. Er wurde festgenommen und soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden.
Der Tatverdächtige syrischer Staatsangehörigkeit war im Zuge eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens wegen des Handels mit Betäubungsmitteln ins Visier der Ermittler geraten. Nachdem sich der Verdacht, dass er aus dem Salon heraus mit Kokain handelte, unter anderem durch operative Maßnahmen weiter erhärtet hatte, erließ ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel einen Durchsuchungsbeschluss.
Dieser wurde am Dienstag gegen 17:20 Uhr schlagartig vollstreckt. Die Ermittler der OE City der Kasseler Polizei wurden dabei von Beamten des Hessischen Polizeipräsidiums für Einsatz, Direktion Nord, dem Polizeirevier Mitte sowie Angestellten der Stadtpolizei unterstützt.
In einem Nebenraum des Friseursalons fanden die Polizisten das Kokain mit einem Verkaufswert von rund 10.000 Euro sowie weiteres Bargeld. Beides wurde sichergestellt. Der Haftrichter wird über die Untersuchungshaft entscheiden. Die Ermittlungen dauern noch an.