Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Köpenick hat ein Polizist am 15. August einen 14-jährigen E-Scooter-Fahrer mit einer Elektroschockpistole (Taser) niedergestreckt. Der Jugendliche war zuvor mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit unterwegs und flüchtete vor den Beamten.
Polizisten der Direktion 3 (Ost) führten auf dem Müggelheimer Damm in Richtung Salvador-Allende-Straße Geschwindigkeitskontrollen durch. Gegen 15:40 Uhr fiel ihnen ein 14-Jähriger auf, den das Lasermessgerät mit deutlich zu schneller Geschwindigkeit aufgezeichnet hatte. Der Jugendliche durchfuhr die Kontrollstelle ohne zu stoppen. Eine Einsatzwagenbesatzung holte ihn auf dem Müggelheimer Damm ein. Statt anzuhalten, bog der Fahrer ab und fuhr davon. Kurz darauf stürzte er bei weiter überhöhter Geschwindigkeit.
Nach dem Sturz flüchtete der 14-Jährige zu Fuß. Ein Polizist verfolgte ihn und setzte die Elektroschockpistole ein. Der Jugendliche wurde dabei am Rumpf verletzt. Rettungskräfte behandelten ihn vor Ort ambulant. Anschließend wurde er in Anwesenheit seines Vaters aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Die Berliner Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt eingeleitet, um die Rechtmäßigkeit des Elektroschockpistolen-Einsatzes zu überprüfen. Das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes bearbeitet den Fall. Parallel ermittelt die Polizei gegen den Jugendlichen wegen des Verdachts eines illegalen Kraftfahrzeugrennens und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der E-Scooter, an dem kein Versicherungskennzeichen angebracht war, wurde sichergestellt und wird technisch untersucht.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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