17-Jähriger nach schwerem Raub in Frankfurt festgenommen

(Symbolbild)

Am Dienstag, 20. Oktober 2026, nahmen Polizeibeamte in Frankfurts Innenstadt einen 17-Jährigen fest, der einem 86-Jährigen den Rucksack geraubt haben soll. Der Jugendliche stand bereits unter Verdacht, an Betrügereien mit der Masche sogenannter «Falscher Polizeibeamter» mitgewirkt zu haben. Polizisten beobachteten ihn dabei, wie er mutmaßlich den älteren Mann um sein Erspartes bringen wollte.

Der spätere Geschädigte führte eine größere Menge Gold in einem Rucksack mit sich, um dieses einem vermeintlichen Polizisten zu übergeben. An der Kreuzung Neue Mainzer Straße und Friedensstraße kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Tatverdächtigen und dem Geschädigten. Der 17-Jährige versuchte, den Rucksack zu entreißen. Im Gerangel stürzte der 86-Jährige zu Boden, wurde durch den Sturz leicht verletzt und ließ den Rucksack los. Der Tatverdächtige flüchtete mit der Beute in Richtung Friedensstraße, wo Polizeibeamte ihn festnahmen.

Bei der Festnahme wehrte sich der 17-Jährige. Dabei verletzten sich zwei Beamte an der Hand.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte die Polizei einen mutmaßlichen Mittäter an seiner Wohnanschrift in Norddeutschland festnehmen. Insgesamt wurden drei Wohnungen durchsucht. Der 17-jährige Tatverdächtige wurde zur Vorführung in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt gebracht.


Die Entwicklung in Frankfurt am Main

2024 zählte die Polizei in Frankfurt am Main 1.277 Raubdelikte, 2025 waren es 1.240 — 2,9 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,2 Prozent gesunken.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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