Bei einem achtstündigen Sondereinsatz im Kreis Unna hat die Polizei am Freitag insgesamt 172 Verkehrsverstöße registriert. Von 6 bis 14 Uhr kontrollierten Verkehrsdienst und Bezirksdienst vor allem Geschwindigkeiten sowie das Verhalten an Schulen, Fußgängerzonen und Bahnübergängen.
Besonders auffällig war das Ergebnis in Kamen an der Straße Werver Mark im Bereich der Querung des Sesekeradwegs: Dort stellten die Polizisten 108 Geschwindigkeitsverstöße fest. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 57 km/h bei erlaubten 30 km/h.
Am Billy-Montigny-Platz am Marie-Curie-Gymnasium in Bönen, wo nur 7 km/h erlaubt sind, registrierten die Beamtinnen und Beamten 14 Geschwindigkeitsverstöße. Der höchste gemessene Wert lag dort bei 30 km/h. Auf der Friedrich-Ebert-Straße in Bönen wurden weitere zehn Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
In der Fußgängerzone der Bahnhofstraße in Bönen ahndeten die Polizisten zwölf Geschwindigkeitsverstöße sowie einen Handyverstoß. Zusätzlich trafen sie vier weitere Maßnahmen, unter anderem gegen einen Radfahrer, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs war.
Besonders gefährlich verhielt sich ein Radfahrer am Bahnübergang der Bahnhofstraße in Bönen: Er fuhr trotz bereits geschlossener Schranken über den Bahnübergang und missachtete damit die Lichtzeichenanlage. Ihn erwartet nun ein Bußgeld von 350 Euro zuzüglich Verwaltungsgebühren. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer missachtete ebenfalls die Lichtzeichenanlage an diesem Bahnübergang.
Bei weiteren Kontrollen an verschiedenen Orten in Bönen und Unna stellten die Polizisten zusätzlich 19 Geschwindigkeitsverstöße sowie zwei sonstige Verstöße fest – darunter einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie einen Verstoß gegen das Verbot der Durchfahrt.
Die Kreispolizeibehörde Unna kündigte an, auch künftig gezielte Verkehrskontrollen durchzuführen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Kreisgebiet weiter zu erhöhen.