184 Personenkontrollen bei Großeinsatz gegen Gewaltkriminalität

(Symbolbild)

Die Polizeidirektion Chemnitz hat am 15. Oktober einen Aktionstag zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum durchgeführt. Mit Unterstützung der Sächsischen Bereitschaftspolizei waren knapp 90 Polizistinnen und Polizisten involviert. Die Bevölkerung reagierte positiv auf die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen.

Schwerpunkte des Einsatzes waren Verkehrsknotenpunkte und stark frequentierte Orte. Die Polizistinnen und Polizisten waren in Chemnitz an der Zentralhaltestelle/Rathausstraße und am Thomas-Mann-Platz präsent. Weitere Einsatzorte waren der Busbahnhof Annaberg, der Postplatz Aue, der Busbahnhof und Bahnhofsvorplatz Schwarzenberg, der Busbahnhof und der Park »An der Anlage« in Zschopau, der Bahnhof Hainichen, der Bahnhof mit Unterführung und Vorplatz in Flöha, der Bahnhof Niederwiesa sowie der Bahnhof und Busbahnhof Burgstädt.

Insgesamt kontrollierten die Polizistinnen und Polizisten 184 Personen. Bei einem 21-Jährigen in Hainichen stellten sie zwei Cliptütchen mit mutmaßlich Crystal fest. Die Polizei stellte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Im Zusammenwirken mit der Bundespolizei nahmen Einsatzkräfte in Schwarzenberg zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren fest, die Graffiti an einen Tunnel gesprüht hatten. Die Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Vier Personen wurden festgestellt, gegen die Fahndungsnotierungen vorlagen. Eine 36-jährige Frau, die am Thomas-Mann-Platz in Chemnitz angetroffen wurde, konnte durch Zahlung der geforderten Geldstrafe eine Haft verhindern. Ein 35-Jähriger, den Polizistinnen und Polizisten an der Rathausstraße in Chemnitz kontrollierten, war Gegenstand eines Haftbefehls zur Verbüßung einer Freiheitsstrafe. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Ein vermisster 17-Jähriger, den Einsatzkräfte in Aue antrafen, kam zurück in seine Betreuungseinrichtung. Bei einem 22-Jährigen, den Beamte in Annaberg kontrollierten, konnte die Staatsanwaltschaft eine Aufenthaltsermittlung realisieren.

Der Aktionstag ist Teil eines landesweiten Gesamtkonzepts. Das Sächsische Staatsministerium des Innern und das Sächsische Staatsministerium der Justiz werden zu gegebenem Zeitpunkt darüber informieren.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Sachsen