19-Jähriger missachtet Einreiseverbot und wird an deutsch-niederländischer Grenze festgenommen

Symbolfoto/Foto: Bundespolizei

Ein 19-jähriger Syrer ist am Samstag bei dem Versuch, trotz eines bestehenden Einreiseverbots nach Deutschland zu gelangen, von der Bundespolizei festgenommen worden. Der Mann wurde nach den polizeilichen Maßnahmen in die Niederlande zurückgewiesen.

Der ausweislose 19-Jährige befand sich in einem Fernreisebus, der gegen 5:10 Uhr morgens im Rahmen verstärkter Binnengrenzkontrollen in der Kontrollstelle an der Autobahn 280 auf der Rastanlage Bunderneuland an der deutsch-niederländischen Grenze überprüft wurde. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann nicht über die notwendigen Grenzübertrittspapiere verfügte.

Eine Überprüfung der Personalien ergab, dass gegen den 19-Jährigen bereits seit einem unerlaubten Einreiseversuch im Jahr 2024 eine bis Januar 2027 befristete Einreisesperre bestand. Zusätzlich fanden die Beamten bei der Durchsuchung eine geringe Menge Marihuana.

Gegen den Mann wurden Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und gegen das Konsumcannabisgesetz erstattet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Niederlande zurückgewiesen und erhielt ein erneutes dreijähriges Einreiseverbot.

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