Berlin startet in einen trüben Herbstfreitag: Die Temperaturen klettern von morgendlichen 9 Grad auf maximal 15 Grad, doch Wolken dominieren das Bild — die durchschnittliche Bedeckung liegt bei 85 Prozent, und die Sonne zeigt sich gerade einmal 1,7 Stunden. Regen fällt mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 26 Prozent und maximal 0,8 mm kaum ins Gewicht, die Luft aber ist gesättigt: Die Luftfeuchtigkeit erreicht im Schnitt 92 Prozent, der Taupunkt liegt bei 10,1 Grad — damit fühlt sich die feuchte Herbstluft noch kühler an, als das Thermometer zeigt. Der Wind weht moderat mit bis zu 16 km/h, in Böen sind 26 km/h möglich. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1021 hPa, die Sichtweite beträgt solide 24 Kilometer.
Samstag bringt Sonne und zwanzig Grad
Was für ein Kontrast: Schon der Samstag präsentiert sich von seiner besten Seite und macht den grauen Freitag schnell vergessen. Die Temperaturen steigen von frischen 6 Grad in der Frühe auf sommerliche 20 Grad am Nachmittag — ein Sprung von fünf Grad gegenüber dem heutigen Maximum. Die Bewölkung sinkt auf durchschnittlich 44 Prozent, die Sonne scheint beeindruckende 8,2 Stunden lang. Niederschlag ist mit einer Regenwahrscheinlichkeit von lediglich 2 Prozent nahezu ausgeschlossen, kein einziger Millimeter ist zu erwarten. Der Wind bleibt mit bis zu 11 km/h und Böen von maximal 20 km/h angenehm ruhig. Der Luftdruck steigt leicht auf 1022 hPa, die Sichtweite klettert auf sehr gute 34 Kilometer — ein klares Zeichen für trockene, hochdruckgeprägte Luft.
Hochdruck sichert goldenes Herbstwochenende
Die stabile Hochdrucklage hält über das gesamte Wochenende an und setzt sich auch zum Wochenbeginn fort. Der Sonntag toppt den Samstag sogar noch leicht: Die Temperaturen erreichen 21 Grad bei einem Tiefstwert von 10 Grad, die Sonne scheint 6,9 Stunden lang, und die Bewölkung liegt im Mittel bei 54 Prozent. Einzig der Wind frischt etwas auf — bis zu 17 km/h, Böen bis 30 km/h sind möglich. Der Luftdruck steigt weiter auf 1024 hPa, Regen bleibt mit 2 Prozent Wahrscheinlichkeit und 0 mm kein Thema. Der Montag hält das trockene Wetter ebenfalls, bringt bei aufgelockerter Bewölkung von durchschnittlich 37 Prozent und einer Sichtweite von außergewöhnlichen 37 Kilometern allerdings konstante 14 Grad — ein Hinweis darauf, dass der Herbst trotz Hochdruck langsam seine Grenzen setzt.
Jetzt die Sonne des Wochenendes nutzen
Für den heutigen Freitag empfiehlt sich eine Jacke, die auch feuchte 92 Prozent Luftfeuchtigkeit wegsteckt — ein leichter Regenschirm schadet trotz der geringen Regenwahrscheinlichkeit nicht. Ab Samstag aber sollte man das goldene Herbstwetter unbedingt nach draußen locken: Mit bis zu 21 Grad am Sonntag sind Fahrradtouren, Ausflüge ins Grüne oder ein langer Spaziergang durch den Tiergarten geradezu ideal. Die Böen am Sonntag mit bis zu 30 km/h können Radfahrer auf exponierten Strecken spüren — etwas Gegenwind einplanen. Zum Morgen hin kühl gekleidet starten, nachmittags reichen dann leichte Herbstschichten. Sonnencreme schadet an einem so sonnigen Wochenende mit über acht Sonnenstunden am Samstag ebenfalls nicht.
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