Der Donnerstag zeigt sich in München von seiner trüben Novemberseite: Bei Temperaturen zwischen 3 und 6 Grad bleibt es zwar trocken – die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nahezu null Prozent, Niederschlag fällt keiner – doch die Wolkendecke schließt sich mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 84 Prozent fast vollständig. Lediglich knapp zwei Stunden Sonnenschein sind drin. Der Wind weht schwach aus wechselnden Richtungen und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 13 km/h, in Böen gelegentlich 24 km/h. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei hohen 85 Prozent, der Luftdruck mit 1026 Hektopascal auf stabilem Hochdruckniveau. Die Sichtweite von durchschnittlich 17 Kilometern ist für diesen Novembertag noch verhältnismäßig gut, Nebel bleibt vorerst aus.
Freitag bringt dichten Hochnebel
Am Freitag wird es noch einen Tick kälter und deutlich düsterer: Das Thermometer bewegt sich kaum, die Spanne von 3 bis 4 Grad bedeutet gegenüber heute spürbar weniger Spielraum nach oben. Die Wolkendecke wächst auf nahezu geschlossene 98 Prozent an, die Sonnenscheindauer schrumpft auf magere 0,4 Stunden. Der Wind lässt spürbar nach – maximal 7 km/h, Böen bis 13 km/h – und der Luftdruck verharrt bei stabilen 1026 Hektopascal. Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 4 Prozent weiterhin kein Thema, doch die auf nur noch 4 Kilometer gesunkene Sichtweite deutet auf dichten Hochnebel oder Dunst hin. Der Taupunkt liegt bei 2,1 Grad und damit kaum unter der Lufttemperatur – typisch für eine feuchte, stabile Inversionslage.
Wochenende bleibt grau und neblig
Auch das Wochenende bringt keine Wetterwende. Am Samstag steigt die Temperatur tagsüber immerhin auf 7 Grad, bei einem Minimum von 3 Grad. Die Bewölkung bleibt mit 93 Prozent dicht, die Sonnenscheindauer beschränkt sich auf weniger als eine Stunde. Die Sichtweite erholt sich leicht auf 8 Kilometer, Böen bis 17 km/h bringen etwas Bewegung in die Luft. Der Sonntag fällt dann noch verhaltener aus: Temperaturen bewegen sich den ganzen Tag bei 3 Grad – Tiefst- wie Höchstwert identisch – die Sonne zeigt sich überhaupt nicht, die Sichtweite sinkt erneut auf 4 Kilometer, und der Wind flaut auf Böen bis 11 km/h weiter ab. Der Luftdruck steigt leicht auf 1027 Hektopascal; Niederschlag ist an beiden Tagen nicht zu erwarten.
Warm anziehen, Schichten helfen jetzt
Bei Tiefstwerten von 3 Grad und einer gefühlten Kälte durch die hohe Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent ist warme Kleidung in diesen Tagen Pflicht. Empfehlenswert ist das Zwiebelprinzip mit einer wärmenden Innenschicht und einer winddichten Außenjacke – selbst wenn die Böen mit maximal 24 km/h heute noch moderat bleiben. Einen Regenschirm braucht man angesichts der verschwindend geringen Regenwahrscheinlichkeit nicht einzupacken. Wer Outdoor-Aktivitäten plant, ist am Samstag am besten dran, wenn die Temperaturen zumindest tagsüber auf 7 Grad klettern und die Sicht etwas besser ist. Autofahrer sollten besonders am Freitag und Sonntag wegen der eingeschränkten Sicht von nur 4 Kilometern vorsichtig fahren.
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